Freundeskreis Amaral Ferrador

Eine-Welt-Partnerschaften in St. Petrus

Wie kamen wir zu diesem Namen?

Der Name Amaral Ferrador stammt von einer Region in Brasilien. Durch den damaligen Bewohner des Pfarrhauses in St. Petrus,  Pfr. und Prof. Erico Hames, bekam die Petrus-Gemeinde 1992 Kontakt zu mehreren Kirchengemeinden und Projekten in dieser Gegend.

Dort unterstützten wir zunächst die Katechetenausbildung und den Aufbau einer Gemeindestruktur. Danach förderten wir über 2 Jahrzehnte das caritative Zentrum von Sao Sebastio Martir in Venancio Aires. In der Favela Vila Pinto in Porto Alegre konnten wir durch verschiedenste Maßnahmen viele Straßenkinder fördern. Diese Kinder und Jugendlichen konnten durch fürsorgliche Betreuung aus der Obdachlosigkeit geholt und vor der Verwahrlosung bewahrt werden. Ihren Familien konnte oft durch Einbeziehung zu mehr Selbstbewusstsein und geregelten Lebensverhältnissen verholfen werden. 

Projekt: African Angels in Chintsa, Südafrika

Mit den African Angels in Chintsa, einer Stadt in Südafrika, unterstützen wir derzeit unser neuestes erfolgreiches Projekt.                                                                                                                     

Im Moment handelt es sich um ein Schulprojekt, eine Grundschule, die zur High School ausgebaut werden soll. Vor allem für die Mädchen ist es schwierig weiterführende Schulen zu besuchen, da sie teilweise mit 14/15 Jahren auf sich selbst gestellt sind. Sie sind im Township  der Stadt  Gewalt, Drogen, Prostitution und anderen Unsicherheiten ausgesetzt. Durch unsere Unterstützung kann diesen Kindern ein Schulbesuch, Begleitung und ein geordnetes Leben ermöglicht werden.
April 2020: Das Partnerprojekt unserer Gemeinde mit den African-Angels leidet ebenfalls unter der Corona-Krise. Unsere Ansprechpartnerin schreibt uns:
Auch in Südafrika ist der Corona Virus angekommen. Seit letzten Freitag hat das gesamte Land 3 Wochen Ausgangssperre. Fast alle Geschäfte, Kleinbetriebe und Fabriken haben geschlossen. Leider sind auch viele Spendengeber, die African Angels unterstützen, davon betroffen und somit nicht in der Lage die Schule finanziell zu unterstützen. Da African Angels keine staatlich Unterstützung bekommt, trifft das die Schule sehr. Soweit mir bekannt ist, gibt es auch keine finanziellen Hilfspakete, sowohl für Unternehmen als auch für Schulen.
Daher muss African Angels nun sehen, wie sie diese schwierige Zeit finanziell durchsteht. Man möchte die Lehrer nicht im Stich lassen und auch einige andere Personen, wie Hausmeister, Busfahrer und hilfsbedürftige Kinder, auch wenn aktuell kein Unterricht stattfindet.

Unser Projekt in Indien betreut von den Ancillae Schwestern

"Euer Gott muss ganz groß sein, wenn ihr euch mit so viel Liebe und Bereitschaft für uns einsetzt!"
Die Kontakte zu den Ancillae Schwestern in Benediktbeuern und zu Projekten in Indien wurden schon vor mehr als 2 Jahrzehnten von Rosmarie Aicher geknüpft und seither regelmäßig gepflegt. Das Säkularinstitut kümmerte sich zunächst schwerpunktmäßig um die Ausbildung von Frauen und Kindern. Zunehmend stehen aber auch männliche Jugendliche im Fokus. Im Zentrum der Aktivitäten stehen heute die Ausbildung, Berufsausbildung, die pastorale Arbeit für Jugendliche und Familien, Betreuung von Krankenstationen und Sozialzentren sowie die Förderung von Rehabilitationszentren für geistig behinderte und benachteiligte Menschen.

Im Rahmen der „christlichen Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten sie zum Beispiel im Fischerdorf Pullavilla alles an, was dem Überleben auch in „Coronazeiten“ dient. Sie kümmern sich um Frauenbildung, damit Familien in ihrer Planung bessere Strukturen bekommen. So gibt es auch für weibliche und männliche Jugendliche hauswirtschaftliche Ausbildung im Kochen, Nähen und Gestalten. Auf diese Weise gelingt es vielen Jugendlichen sich im Catering zu engagieren, Kleidung auf Bestellung herzustellen und auch mit eigenen Services die Förderprogramme zu unterstützen. Viele eröffnen sich damit auch Chancen auf eine berufliche Existenz.. Ebenso steht die Familienberatung mit Überlebensprogrammen und das Wohl der Kinder im Vordergrund!

Helfen Sie bitte mit, dass auch in Zeiten der Pandemie Hilfsstrukturen in Indien aufgebaut und erhalten werden können, damit Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Überlebenschance bekommen – Herzlichsten Dank für Ihre Unterstützung!

Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Tübingen IBAN: DE06 6415 0020 0000 0167 19
Verwendungszweck: Spende St. Petrus , Freundeskreis Amaral Ferrador 

Projekt von Pfarrer Ramesh in Indien

Ebenfalls in Indien unterstützen wir unseren ehemaligen indischen Pfarrer Ramesh, der in den Gemeinden St.Petrus und St.Paulus gewirkt hat. Inzwischen leitet er eine sehr arme Gemeinde in Indien. Hier versucht er für die Kirchengemeinden verschiedenste Strukturen und Voraussetzungen zu schaffen, damit den Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden kann. Wir tragen finanziell dazu bei, dass seine Hilfsaktionen für arme Kinder und Familien in Indien gelingen können, ein Überleben möglich wird und Lebensperspektiven eröffnet werden!.

Unsere Arbeitsweise

Bei allen Projekten ist es uns wichtig, persönliche und vertrauenswürdige Ansprechpartner zu haben, die uns als Garanten dafür dienen, dass kein Geld in falsche Kanäle gerät.

Wir selbst und unsere Partner haben keine „Verwaltungskosten“, sodass die Unterstützung, Ihre persönliche Spende, zu 100% in die Projekte fließen kann.

Wir treffen uns regelmäßig, etwa vierteljährlich und freuen uns über neue Mitglieder in unserem Freundeskreis, die mit uns zusammen die Projekte auswählen, begleiten und unsere Aktionen planen wollen. Darüber hinaus gestalten wir jährlich die katholischen Aktionen Misereor und Missio mit ihrem weltkirchlichen Anliegen. Nehmen Sie Kontakt mit unseren Ansprechpartnern auf. Gerne können Sie unverbindlich bei uns vorbeikommen.

Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Tübingen
IBAN: DE06 6415 0020 0000 0167 19
Verwendungszweck: Spende St. Petrus , Freundeskreis Amaral Ferrador
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben sie bitte Name und Adresse an.

Liebe Freunde/innen und Wohltäter/innen,

ohne Ihre Hilfsbereitschaft und Ihre Spenden wäre die Unterstützung der umfangreichen Projekte in den 30 Jahren unseres Engagements nicht möglich gewesen. Wir freuen uns, wenn Sie auch weiterhin gemeinsam mit uns Menschen in Not beistehen und unterstützen.

Herzlichsten Dank für Ihre Unterstützung