Maria 2.0 in Tübingen

Kontakt und nächstes Treffen

Gern nehmen wir Sie in unseren E-Mail-Verteiler auf - hierfür reicht eine E-Mail an die nebenstehende Adresse.
Wann und wo wir uns das nächste Mal in Tübingen treffen, steht noch nicht fest. 
Das nächste Treffen auf Ebene der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist online am Di. 16.11. um 19:30 Uhr. Zugangsdaten gibt es beim nebenstehenden Kontakt.

Veranstaltungstipps:

15.09.2021 um 18 Uhr in St. Maria Neustadt-Hohenacker, Adlerstr 1, 71336 Waiblingen-Neustadt: Eröffnung der Wanderausstellung zu Maria 2.0 mit Bildern von Lisa Kötter. Sie liest aus ihrem aktuellen Buch, und es bleibt Zeit für ein persönliches Gespräch. Die Ausstellung ist bis einschl. 25.9. (Nacht der offenen Kirchen) zu sehen. Siehe auch Flyer hier.

23.09. Aktion in Fulda zur Vollversammlung der Bischofskonferenz

02.10. Aktion in Frankfurt zur 2. Versammlung des Synodalen Wegs

13.10.2021 um 19:30 Uhr in St. Petrus: "Wie hältst Du's mit der Religion?"- Vortrag von P. Anselm Grün  
Gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde Lustnau hat St. Petrus Pater Anselm Grün zum Vortrag eingeladen. Nähere Infos folgen auf der allgemeinen Webseite. 

24.10.2021 um 19:30 Uhr online: Eine gendergerechte Kirche leben. Mit Dr. Christiane Bundschuh-Schramm, Referentin pastorale Grundsatzfragen, Diözese Rottenburg-Stuttgart. 
Anmeldung bitte bei: janine.irtenkauf(at)drs.de
Mehr unter: www.maria-schweige-nicht-südl-strohgäu.net
www.keb-ludwigsburg.de

Presse und Links

Die Landesschau Baden-Württemberg hat am 30.4. über Maria 2.0 berichtet (ab Minute 28)

"Retten Frauen die Kirche?" im WDR vom 17.05.2021

Kath. deutscher Frauenbund KDFB: Aktuelle Termine im Bistum Rottenburg zu Maria 2.0 sind hier aufgelistet.

Buchtipp: "... weil Gott es so will" - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin (Hrsg. Philippa Rath). Mehr Infos zum Buch hier, Veranstaltung mit der Autorin zum Nach-Schauen hier.

Zur Absage an die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es eine Presseerklärung von Gesamtkirchengemeinderat und Stadtpastoralteam: hier.

Bischof sucht Frauen mit Berufung

Beim 1. Frauenforum unserer Diözese im April 2021 hat Bischof Fürst sich zu einer konkreten Aussage hinreißen lassen: Er bietet allen Frauen, die eine Berufung zur Diakonin oder Priesterin spüren, ein Gespräch mit ihm an.
Das möchten Sie sich nicht zweimal sagen lassen? Melden Sie sich bei der Diözesanstelle Frauen, die einen Termin koordinieren kann: frauen(at)bo.drs.de, Stichwort: Berufungen.

Auf dass der Bischof die Stadthalle anmieten muss!

Übrigens: Einen Antwortbrief des Bischofs auf unsere Thesen gibt es hier.

Bundesweiter Thesenanschlag 2.0

Bundesweit und an allen katholischen Tübinger Kirchen haben wir am 21.2.2021 unsere Thesen zu einer lebendigen Kirche an Dom- und Kirchentüren gehängt. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe  wollten wir damit unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche unterstreichen.
Weitere Informationen zur Aktion: www.thesen-maria-2-0.jimdosite.com

Vergangene Aktionen

  • Mai 2021: Themenwoche mit Online-Impulsen
  • April 2021: Video-Aktion zum Tag der Diakonin (Video)
  • Februar 2021: Bundesweiter Thesenanschlag 2.0 (Homepage)
  • November 2020: Bei der Investitur von Pfarrer Skobowsky haben wir unsere Botschaft mit Kreide und Plakaten vor St. Johannes prominent platziert.
  • Oktober 2020: Frauengottesdienst "Sinn-volle-Licht-Blicke" 19 Uhr, Rottenburg (Zeitungsartikel)
  • September 2020 in St. Petrus: Kommt zu Tisch - Wort-Gottes-Feier - Maria 2.0
  • Mai 2020: Ausgehend von Frauen in St. Petrus: (stiller) Flashmob in und um die eigene Kirche. Um die Kirche im Zeichen der Gleichberechtigung erstrahlen lassen, wurde das Logo: "= Berechtigung" verbreitet u.a. als Kreidezeichnung auf Straßen und Plätzen. 
  • März 2020 in St. Johannes: Filmabend "#Female Pleasure" mit anschließendem Austausch
  • Februar 2020 in St. Petrus, Lustnau: Wort-Gottes-Feier zu Maria 2.0
  • Dezember 2019 in St. Ägidius, Hirschau: Gottesdienst zu Maria 2.0
  • Oktober 2019: Begleitung von Bischof Fürst beim "Pilgern auf dem Martinusweg"
  • September 2019: Infostand in der Tübinger Altstadt
  • Juli 2019: Proteste bei der Priesterweihe in Rottenburg und Weihe des Weihbischofs in Stuttgart
  • Mai 2019 "Frauenstreik" in der Kirche: wir haben unsere ehrenamtlichen Tätigkeiten für 1 Woche niedergelegt, alternative Gottesdienste vor den Kirchentüren gefeiert und mit einem Flashmob auf dem Tübinger Marktplatz für Öffentlichkeit gesorgt. Es folgten Aktionen in Tübingen und Umgebung, z.T. gemeinsam mit Frauen aus Rottenburg, Reutlingen und Stuttgart.

Was wir wollen

Frauen aus allen katholischen Gemeinden in Tübingen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion „Maria 2.0“ (www.mariazweipunktnull.de). Diese Initiative haben Frauen in Münster ins Leben gerufen, die enttäuscht waren über den Umgang vieler kirchlicher Amtsträger mit den Missbrauchsfällen. 
Wir protestieren gegen Machtmissbrauch und die fehlende Gleichberechtigung in der Kirche: Immer noch entscheiden Männer, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen. Dabei gab es schon in den ersten christlichen Gemeinden Apostolinnen und Diakoninnen. Warum soll das heute unmöglich sein?
Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet unsere Kirche ein Hort der Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Rückständigkeit sein soll. Unsere ehrenamtliche Arbeit wird dadurch zur Zerreißprobe. Daher fordern wir:

  • Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche 
  • Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit 
  • Aufhebung des Pflichtzölibats
  • Konsequente Aufarbeitung und Verhinderung von Machtmissbrauch
  • Anhörung und Entschädigung der Opfer 

Wir kennen unsere Kirche nämlich auch anders: geschwisterlich, inspirierend, vielfältig und hoffnungsvoll. Wir wollen, dass diese Kirche eine Zukunft hat! 
Deshalb planen wir auch weiterhin Gottesdienste und Aktionen, die dies verdeutlichen und erlebbar machen - hier in Tübingen und regional mit anderen Gemeinden und Institutionen.

Wichtig: Unser Protest ist friedlich und richtet sich weder gegen die Gemeinden und Geistlichen vor Ort, noch wollen wir die Kirche spalten.