Maria 2.0 in Tübingen

Kontakt und nächstes Treffen

Gern nehmen wir Sie in unseren E-Mail-Verteiler auf - hierfür reicht eine E-Mail an die nebenstehende Adresse.
Wann und wo wir uns das nächste Mal treffen, steht noch nicht fest. 

Veranstaltungstipp:
27.6.2021 um 18 Uhr: "Weil Gott es so will" - Digitale Buchlesung und Podiumsgespräch mit Sr. Philippa Rath
Als Herausgeberin des Buches "Weil Gott es so will" gibt Schwester Philippa einigen Frauen mit ihren eigenen Berufungsgeschichten ihre Stimme. Auf dem anschließenden Podium diskutieren Schwester Philippa Rath, Annette Gawaz (Seelsorgerin für pastorale Berufe), Weihbischof Matthäus Karrer (Diözesanleitung), Claudia Schmidt (Geistliche Beirätin des Kath. Deutschen Frauenbundes und Mitautorin) und Pfarrer Martin Stöffelmaier (Sprecher des Priesterrates). Der Abend wird moderiert von Prof. Thomas Fliethmann (Leiter des Instituts für Fort- und Weiterbildung).
Anmeldung bis 24.6. unter dekanat.esslingen-nuertingen(at)drs.de

Bischof sucht Frauen mit Berufung

Beim 1. Frauenforum unserer Diözese im April 2021 hat Bischof Fürst sich zu einer konkreten Aussage hinreißen lassen: Er bietet allen Frauen, die eine Berufung zur Diakonin oder Priesterin spüren, ein Gespräch mit ihm an.
Das möchten Sie sich nicht zweimal sagen lassen? Melden Sie sich bei der Diözesanstelle Frauen, die einen Termin koordinieren kann: frauen(at)bo.drs.de, Stichwort: Berufungen.

Auf dass der Bischof die Stadthalle anmieten muss!

Übrigens: Einen Antwortbrief des Bischofs auf unsere Thesen gibt es hier.

Presse und Links

Die Landesschau Baden-Württemberg hat am 30.4. über Maria 2.0 berichtet (ab Minute 28)

"Retten Frauen die Kirche?" im WDR vom 17.05.2021

Kath. deutscher Frauenbund KDFB: #FrauenStimmen. Infos und Möglichkeiten zum Mitmachen hier

Buchtipp: "... weil Gott es so will" - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin (Hrsg. Philippa Rath), mehr Infos hier

Zur Absage an die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es eine Presseerklärung von Gesamtkirchengemeinderat und Stadtpastoralteam: hier.

Bundesweiter Thesenanschlag 2.0

Bundesweit und an allen katholischen Tübinger Kirchen haben wir am 21.2.2021 unsere Thesen zu einer lebendigen Kirche an Dom- und Kirchentüren gehängt. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe  wollten wir damit unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche unterstreichen.
Weitere Informationen zur Aktion: www.thesen-maria-2-0.jimdosite.com

Vergangene Aktionen

  • November 2020: Bei der Investitur von Pfarrer Skobowsky haben wir unsere Botschaft mit Kreide und Plakaten vor St. Johannes prominent platziert.
  • Oktober 2020: Frauengottesdienst "Sinn-volle-Licht-Blicke" 19 Uhr, Rottenburg, St. Moriz
     siehe auch da (Zeitungsartikel, pdf)
  • September 2020 in St. Petrus: Kommt zu Tisch - Wort-Gottes-Feier - Maria 2.0
  • Mai 2020: Ausgehend von Frauen in St. Petrus: (stiller) Flashmob in und um die eigene Kirche. Um die Kirche im Zeichen der Gleichberechtigung erstrahlen lassen, wurde das Logo: "= Berechtigung" verbreitet u.a. als Kreidezeichnung auf Straßen und Plätzen. 
  • März 2020 in St. Johannes: Filmabend "#Female Pleasure" mit anschließendem Austausch
  • Februar 2020 in St. Petrus, Lustnau: Wort-Gottes-Feier zu Maria 2.0
  • Dezember 2019 in St. Ägidius, Hirschau: Gottesdienst zu Maria 2.0
  • Oktober 2019: Begleitung von Bischof Fürst beim "Pilgern auf dem Martinusweg"
  • September 2019: Infostand in der Tübinger Altstadt
  • Juli 2019: Proteste bei der Priesterweihe in Rottenburg und Weihe des Weihbischofs in Stuttgart
  • Mai 2019 "Frauenstreik" in der Kirche: wir haben unsere ehrenamtlichen Tätigkeiten für 1 Woche niedergelegt, alternative Gottesdienste vor den Kirchentüren gefeiert und mit einem Flashmob auf dem Tübinger Marktplatz für Öffentlichkeit gesorgt. Es folgten Aktionen in Tübingen und Umgebung, z.T. gemeinsam mit Frauen aus Rottenburg, Reutlingen und Stuttgart.

Was wir wollen

Frauen aus allen katholischen Gemeinden in Tübingen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion „Maria 2.0“ (www.mariazweipunktnull.de). Diese Initiative haben Frauen in Münster ins Leben gerufen, die enttäuscht waren über den Umgang vieler kirchlicher Amtsträger mit den Missbrauchsfällen. 
Wir protestieren gegen Machtmissbrauch und die fehlende Gleichberechtigung in der Kirche: Immer noch entscheiden Männer, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen. Dabei gab es schon in den ersten christlichen Gemeinden Apostolinnen und Diakoninnen. Warum soll das heute unmöglich sein?
Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet unsere Kirche ein Hort der Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Rückständigkeit sein soll. Unsere ehrenamtliche Arbeit wird dadurch zur Zerreißprobe. Daher fordern wir:

  • Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche 
  • Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit 
  • Aufhebung des Pflichtzölibats
  • Konsequente Aufarbeitung und Verhinderung von Machtmissbrauch
  • Anhörung und Entschädigung der Opfer 

Wir kennen unsere Kirche nämlich auch anders: geschwisterlich, inspirierend, vielfältig und hoffnungsvoll. Wir wollen, dass diese Kirche eine Zukunft hat! 
Deshalb planen wir auch weiterhin Gottesdienste und Aktionen, die dies verdeutlichen und erlebbar machen - hier in Tübingen und regional mit anderen Gemeinden und Institutionen.

Wichtig: Unser Protest ist friedlich und richtet sich weder gegen die Gemeinden und Geistlichen vor Ort, noch wollen wir die Kirche spalten.