Maria 2.0 in Tübingen

Kontakt und nächstes Treffen

Als Tübinger Gruppe beteiligen wir uns an verschiedenen Aktionen in der Diözese. Wer Interesse hat, kann sich gern beim nebenstehenden Kontakt melden. 
Das nächste Treffen auf Ebene der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist online am Do. 30.03.2023 um 19:30 Uhr. Zugangsdaten gibt es ebenfalls beim nebenstehenden Kontakt.

Gern nehmen wir Sie in unseren E-Mail-Verteiler auf - hierfür reicht eine E-Mail an die nebenstehende Adresse.

Predigtreihe „Ohne Frauen keine Kirche“

Frauen sind zwar tragende Pfeiler unserer Gemeinden - aber bisher selten als Predigerinnen zu hören. Daher haben wir vom 18.09. - 13.11.2022 sonntags in unseren Gemeinden reihum gepredigt. Hier finden Sie die Predigten:

18.09. in St. Paulus: Charismen
25.09. in St. Petrus: Gerechtigkeit
02.10. in St. Michael: Ihr Mächtigen
09.10. in St. Johannes: Frauen im Stammbaum Jesu
16.10. in St. Ägidius: Quo vadis?
30.10. in St. Pankratius: 3-mal Frau, 3-mal Glaube (Bericht Schwäbisches Tagblatt)
13.11. in St. Johannes: Kein Stein bleibt auf dem anderen

Buchvorstellung: "Wir bleiben"

Ist die katholische Kirche noch zu retten? Massenhaft sind die Austritte, die Gründe sind bekannt. Und dennoch! Engagierte Katholikinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft halten dagegen. Malu Dreyer, Gerlinde Kretschmann, Andrea Nahles, Annette Schavan und viele andere erzählen, wie sie trotz ihrer Enttäuschungen, ja: ihres Zorns, in innerer Freiheit und aufrechtem Gang ihren Weg in der Kirche finden. 
Mehr Infos im Flyer hier.
Wir planen auch eine Buchvorstellung in Tübingen - weitere Infos folgen.

Termine und Veranstaltungen 2023

5.-12.2. in Prag: Kontinentale Versammlung der Weltsynode für Europa

20.2. in Mainz: Beteiligung am Rosenmontagszug

27.2.-2.3. in Dresden: Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Fastenzeit (22.2.-9.4.): Das Motto der Misereor-Fastenaktion lautet „Frauen.Macht.Veränderung“ und passt daher gut zu Maria 2.0. Infos und Material gibt es hier.

3.3.: Weltgebetstag, Infos für Tübingen hier.

8.3.: Internationaler Frauentag

9.-11.3. in Frankfurt: Synodalversammlung des Synodalen Weges

29.4.: Tag der Diakonin. Bundesweit Veranstaltungen, bei uns v.a. kulturelle.

Bundesgartenschau in Mannheim: Auf der BuGa Mannheim gibt es folgende Maria 2.0 Veranstaltungen:
Sa. 29.4. um 12 Uhr Gottesdienst, Begegnung und Mitmachaktionen im Rahmen der Themenwoche "Kirche Klima Krise"
Mi. 21.6. und Do. 24.8. jeweils um 17 Uhr Schritt-für-Schritt-Gebet
Kontakt: E-Mail: maria2.0neckarhausen(at)gmail.com, Internet: https://st.martin-ma.de/angebote/erwachsene/maria-2-0/

6.-14.5.: Bundesweite Aktionswoche Maria 2.0
14.5. Maria 2.0 Gottesdienst in St. Ägidius (Hirschau) und evtl. weitere.

17.5.: Tag der Junia (Aktionen von kfd und KDFB)

22.7.: Tag der Maria Magdalena (bundesweite Aktionen)

29.7. in Stuttgart: Teilnahme am CSD

25.-28.9. in Nauroth-Wiesbaden: Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

4.-29.10. in Rom: Weltbischofssynode

10.12.: Tag der Menschenrechte

Winter 2023/2024: Neuwahl Bischof?

Koffer für Bischof Fürst

Am 6.11.2022 übergab eine Abordnung von Maria 2.0 Gruppen der Diözese Bischof Fürst einen Koffer für seine Reise nach Rom zum Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe. Beim Ad-limina-Besuch führen die deutschen Bischöfe Gespräche mit dem Papst über die aktuelle Situation der deutschen Kirche, darunter den Synodalen Weg.
Eingepackt wurden

  • eine Bibel (mit Post-its an den Stellen, die auf die bedeutende und unverzichtbare Rolle der Frauen im Alten und Neuen Testament hinweisen),
  • Weihwasser für die Frauenweihe,
  • eine Sanduhr (die Zeit läuft uns davon),
  • eine Wundheilsalbe (spricht für sich),
  • eine Brille (für den geschärften Blick auf die Realität in den Gemeinden vor Ort),
  • eine Reiselektüre mit dem Buch von Sr. Philippa Rath "Weil Gott es so will",
  • warme Socken (damit er keine kalten Füße bekommt), eine Feuerlöschdecke (weil es an allen Ecken lichterloh brennt),
  • eine Holzfigur von einem Hirten mit einem Schaf (viele andere sind schon weg),
  • aber auch einen Powerriegel für genügend Energie und
  • eine Mutmachkarte sowie
  • das Rottenburger Manifest in mehreren Kopien für die deutschen Bischöfe und übersetzt in verschiedene Sprachen, um es weltweit verteilen zu können.

Netzwerk "aus-unserer-sicht"

Mit Freischaltung eines Fragebogens startete am 11.1.2023 der Beteiligungsprozess zur Gründung des bundesweiten Netzwerkes "aus-unserer-sicht". Das Netzwerk ist gedacht als eine Plattform und öffentliche Stimme von und für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. 
Infos hier: aus-unserer-sicht.de

Rottenburger Manifest

Am 24.09.2022 fand in Rottenburg der Konzilstag der Initiative Konzil von unten statt. Die dort verabschiedeten Reformforderungen decken sich weitgehend mit denen von Maria 2.0, und viele von uns waren in Rottenburg dabei.
Das verabschiedete Manifest finden Sie hier, weitere Informationen auf der Webseite.

Weltsynode

Neben einigen Einzelpersonen hat auch unsere Diözese eine Eingabe zur Weltsynode 2023 gemacht. Einige unserer Anliegen werden dort thematisiert, das Dokument (Mai 2022) finden Sie hier.

Der Bericht der Deutschen Bischofskonferenz (August 2022) ist hier verlinkt. Die Pressemitteilung von Maria 2.0 Deutschland (August 2022) dazu gibt es hier.

Zu Beginn der kontinentalen Phase der Synode (Oktober 2022) hat eine internationale Delegation des Catholic Women`s Council (CWC) dem Synodenbüro des Vatikans ihren zusammenfassenden Report vorgestellt. Unter dem Titel LISTEN! wurden Gesprächs- und Diskussionsveranstaltungen zusammengefasst (PDF hier).

OutInChurch - für eine Kirche ohne Angst

Unter dem #outinchurch haben sich über 120 Mitarbeiter*innen der katholischen Kirche als homosexuell, bi, trans, queer etc. geoutet. Mehr Informationen - auch zum Buch und Film - gibt's auf der Webseite www.outinchurch.de. Dort kann man die Initiative auch mit einer Petition unterstützen oder sich selbst als LGBTIQ+ Person beteiligen.

Logos und Banner

Diese Logos kann man/frau gern für Poster, Briefköpfe, Profile in sozialen Medien etc. nutzen. Für größere Auflösung bitte anfragen.

Presse und Links

Berichte zum Konzil von unten am 24.09.2022 in Rottenburg: HomepageRTF, SWR, Stuttgarter Zeitung, Schwäbisches Tagblatt

Bericht der Stuttgarter Zeitung zur Maria 2.0 Demo beim Katholikentag (Mai 2022): hier.
Bericht im regioTV zur gleichen Demo: hier.

Bericht im Tagblatt zum Tag der Diakonin April 2022 in Rottenburg: hier.

Im Januar 2022 wurde das "Gutachten zu Fällen sexuellen Missbrauchs im Erzbistum München und Freising" veröffentlicht. Es kann auf den Seiten der Anwaltskanzlei heruntergeladen werden. Eine Stellungnahme von Maria 2.0 Deutschland zum Gutachten finden Sie hier.

Kath. deutscher Frauenbund KDFB: Aktuelle Termine im Bistum Rottenburg zu Maria 2.0 sind hier aufgelistet.

Buchtipp: "... weil Gott es so will" - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin (Hrsg. Philippa Rath). Mehr Infos zum Buch hier, Veranstaltung mit der Autorin zum Nach-Schauen hier.

Zur Absage an die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es eine Presseerklärung von Gesamtkirchengemeinderat und Stadtpastoralteam: hier.

Bundesweiter Thesenanschlag 2.0

Bundesweit und an allen katholischen Tübinger Kirchen haben wir am 21.2.2021 unsere Thesen zu einer lebendigen Kirche an Dom- und Kirchentüren gehängt. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe  wollten wir damit unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche unterstreichen.
Weitere Informationen zur Aktion: www.thesen-maria-2-0.jimdosite.com

Vergangene Aktionen

  • Mai 2021: Themenwoche mit Online-Impulsen
  • April 2021: Video-Aktion zum Tag der Diakonin (Video)
  • Februar 2021: Bundesweiter Thesenanschlag 2.0 (Homepage)
  • November 2020: Bei der Investitur von Pfarrer Skobowsky haben wir unsere Botschaft mit Kreide und Plakaten vor St. Johannes prominent platziert.
  • Oktober 2020: Frauengottesdienst "Sinn-volle-Licht-Blicke" 19 Uhr, Rottenburg (Zeitungsartikel)
  • September 2020 in St. Petrus: Kommt zu Tisch - Wort-Gottes-Feier - Maria 2.0
  • Mai 2020: Ausgehend von Frauen in St. Petrus: (stiller) Flashmob in und um die eigene Kirche. Um die Kirche im Zeichen der Gleichberechtigung erstrahlen lassen, wurde das Logo: "= Berechtigung" verbreitet u.a. als Kreidezeichnung auf Straßen und Plätzen. 
  • März 2020 in St. Johannes: Filmabend "#Female Pleasure" mit anschließendem Austausch
  • Februar 2020 in St. Petrus, Lustnau: Wort-Gottes-Feier zu Maria 2.0
  • Dezember 2019 in St. Ägidius, Hirschau: Gottesdienst zu Maria 2.0
  • Oktober 2019: Begleitung von Bischof Fürst beim "Pilgern auf dem Martinusweg"
  • September 2019: Infostand in der Tübinger Altstadt
  • Juli 2019: Proteste bei der Priesterweihe in Rottenburg und Weihe des Weihbischofs in Stuttgart
  • Mai 2019 "Frauenstreik" in der Kirche: wir haben unsere ehrenamtlichen Tätigkeiten für 1 Woche niedergelegt, alternative Gottesdienste vor den Kirchentüren gefeiert und mit einem Flashmob auf dem Tübinger Marktplatz für Öffentlichkeit gesorgt. Es folgten Aktionen in Tübingen und Umgebung, z.T. gemeinsam mit Frauen aus Rottenburg, Reutlingen und Stuttgart.

Was wir wollen

Frauen aus allen katholischen Gemeinden in Tübingen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion „Maria 2.0“ (www.mariazweipunktnull.de). Diese Initiative haben Frauen in Münster ins Leben gerufen, die enttäuscht waren über den Umgang vieler kirchlicher Amtsträger mit den Missbrauchsfällen. 
Wir protestieren gegen Machtmissbrauch und die fehlende Gleichberechtigung in der Kirche: Immer noch entscheiden Männer, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen. Dabei gab es schon in den ersten christlichen Gemeinden Apostolinnen und Diakoninnen. Warum soll das heute unmöglich sein?
Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet unsere Kirche ein Hort der Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Rückständigkeit sein soll. Unsere ehrenamtliche Arbeit wird dadurch zur Zerreißprobe. Daher fordern wir:

  • Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche 
  • Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit 
  • Aufhebung des Pflichtzölibats
  • Konsequente Aufarbeitung und Verhinderung von Machtmissbrauch
  • Anhörung und Entschädigung der Opfer 

Wir kennen unsere Kirche nämlich auch anders: geschwisterlich, inspirierend, vielfältig und hoffnungsvoll. Wir wollen, dass diese Kirche eine Zukunft hat! 
Deshalb planen wir auch weiterhin Gottesdienste und Aktionen, die dies verdeutlichen und erlebbar machen - hier in Tübingen und regional mit anderen Gemeinden und Institutionen.

Wichtig: Unser Protest ist friedlich und richtet sich weder gegen die Gemeinden und Geistlichen vor Ort, noch wollen wir die Kirche spalten.