Maria 2.0


Nächstes Treffen

Wir treffen uns das nächste Mal am 19. April um 20 Uhr per Zoom. Wer teilnehmen möchte, bitte beim nebenstehenden Kontakt melden!

Gern nehmen wir Sie auch in unseren E-Mail-Verteiler auf - auch hierfür reicht eine E-Mail an die angegebene Adresse.

Aktionswoche 1. - 7. Mai

Vom 1. - 7. Mai ist wieder Maria 2.0 Aktionswoche. In Tübingen planen wir eine größere Aktion am Sonntag, 2.5., eine Reihe von Abend-Impulsen vom 3.5. - 7.5. und eine Wortgottesfeier in Hirschau am 16.5.
Genaueres erfahren Sie kurz vorher hier!

Bundesweiter Thesenanschlag 2.0

Bundesweit und an allen katholischen Tübinger Kirchen haben wir am 21.2. unsere Thesen zu einer lebendigen Kirche an Dom- und Kirchentüren gehängt. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe  (23.-25.2.) wollen wir damit unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche unterstreichen.

Weitere Informationen zur Aktion: www.thesen-maria-2-0.jimdosite.com

Aktionswoche 2020

Unsere Videos zur Aktionswoche 2020 sind im Youtube-Kanal der Gesamtkirchengemeinde verfügbar:

Maria, ich nenne Dich Schwester

Kirche und Macht

Typisch Mann, typisch Frau

Buchtipp

Frisch erschienen: "... weil Gott es so will" - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin (Hrsg. Philippa Rath)

https://www.herder.de/theologie-pastoral-shop/...-weil-gott-es-so-will-gebundene-ausgabe/c-37/p-20347/

Frauen aus allen katholischen Gemeinden in Tübingen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion „Maria 2.0“ (www.mariazweipunktnull.de). Diese Initiative haben Frauen in Münster ins Leben gerufen, die enttäuscht waren über den Umgang vieler kirchlicher Amtsträger mit den Missbrauchsfällen. 
Wir protestieren gegen Machtmissbrauch und die fehlende Gleichberechtigung in der Kirche: Immer noch entscheiden Männer, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen. Dabei gab es schon in den ersten christlichen Gemeinden Apostolinnen und Diakoninnen. Warum soll das heute unmöglich sein?
Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet unsere Kirche ein Hort der Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Rückständigkeit sein soll. Unsere ehrenamtliche Arbeit wird dadurch zur Zerreißprobe. Daher fordern wir:

  • Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche 
  • Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit 
  • Aufhebung des Pflichtzölibats
  • Konsequente Aufarbeitung und Verhinderung von Machtmissbrauch
  • Anhörung und Entschädigung der Opfer 

Wir kennen unsere Kirche nämlich auch anders: geschwisterlich, inspirierend, vielfältig und hoffnungsvoll. Wir wollen, dass diese Kirche eine Zukunft hat! 
Deshalb planen wir auch weiterhin Gottesdienste und Aktionen, die dies verdeutlichen und erlebbar machen - hier in Tübingen und regional mit anderen Gemeinden und Institutionen.

Wichtig: Unser Protest ist friedlich und richtet sich weder gegen die Gemeinden und Geistlichen vor Ort, noch wollen wir die Kirche spalten.

Reutlinger Petiton zu Kirchenreformen

Aus den Diskussionsabenden „Kirche neu denken“ der katholischen Erwachsenenbildung (keb) Reutlingen zu den Themen „Sexueller Missbrauch“, „Sexualmoral“ und „Machtmissbrauch“ ist eine Liste mit Forderungen entstanden, die Reutlinger Katholiken an ihre Kirche haben. Sie kann online unterstützt werden unter openpetition.de/!kircheneudenken. Der vollständige Text ist auf der Homepage der keb Reutlingen zu finden: www.keb-rt.de und versteht sich als Unterstützung und „Rückenwind für die Beteiligten am Synodalen Weg“, den die katholische Kirche in Deutschland aktuell geht.

vergangene Aktionen

  • 8. November 20: Bei der Investitur von Pfarrer Skobowsky haben wir unsere Botschaft mit Kreide und Plakaten vor St. Johannes prominent platziert.
  • 13. Oktober 20 - Frauengottesdienst "Sinn-volle-Licht-Blicke" 19 Uhr, Rottenburg, St. Moriz
    Kontakt: maria2.0-rottenburg(at)web.de   siehe auch da (Zeitungsartikel, pdf)
  • 20. September: Kommt zu Tisch - Wort-Gottes-Feier - Maria 2.0 in St. Petrus unter dem Motto "Kommt zu Tisch - wir teilen geschwisterlich".
    Die Petrus-Kirche war mit den Maria 2.0 Schals geschmückt und mit einem - eher symbolischen Tisch mit Mazzenbrot und Weintrauben, denn das wirkliche Teilen ist derzeit ja nicht ganz einfach. Der Hirtenbrief von Bischof Fürst, indem dieser über die herausragende Bedeutung der Eucharistiefeier spricht, führte zu manchem Stirnrunzeln in einer Wort-Gottes-Feier und die Sorge des Bischofs um die Feier der Eucharistie nicht minder, da ja der Ausfall vieler Eucharistiefeiern auf den Priestermangel zurückzuführen ist und dessen Zusammenhang mit dem Verbot des Priestertums von Frauen oder verheirateten Männern (viri probati) auf der Hand liegt. Nach dem Gottesdient wurden draußen mit dem gebührenden Abstand zwar nicht die Gaben geteilt aber noch einige Lieder rund um den Tisch gesungen - geschwisterlich.
  • Mai 2020: Ausgehend von Frauenj in St. Petrus: (stiller) Flashmob in und um die eigene Kirche, jede und jeder privat
  • Um die Kirche im Zeichen der Gleichberechtigung erstrahlen lassen, wurde das Logo: "= Berechtigung" (siehe unten) verbreitet u.a. als Kreidezeichnung auf Straßen und Plätzen. Außerdem: Online Impulse: Maria 2.0 - Gleichberechtigungs-Impulse auf dem Kanal "live aus der Ellipse" - hier!
  • März 2020 in St. Johannes: Filmabend "#Female Pleasure" mit anschließendem Austausch   siehe da
  • Februar.2020 in St. Petrus, Lustnau: Wort-Gottes-Feier zu Maria 2.0
  • Dezember.2019 in St. Ägidius, Hirschau: Gottesdienst zu Maria 2.0
  • Oktober 2019: Begleitung von Bischof Fürst beim "Pilgern auf dem Martinusweg"
  • September 2019: Infostand in der Tübinger Altstadt
  • Juli 2019: Proteste bei der Priesterweihe in Rottenburg und Weihe des Weihbischofs in Stuttgart
  • Mai 2019 "Frauenstreik" in der Kirche: wir haben unsere ehrenamtlichen Tätigkeiten für 1 Woche niedergelegt, alternative Gottesdienste vor den Kirchentüren gefeiert und mit einem Flashmob auf dem Tübinger Marktplatz für Öffentlichkeit gesorgt. Es folgten Aktionen in Tübingen und Umgebung, z.T. gemeinsam mit Frauen aus Rottenburg, Reutlingen und Stuttgart.