Maria 2.0 in Tübingen

Kontakt und nächstes Treffen

Gern nehmen wir Sie in unseren E-Mail-Verteiler auf - hierfür reicht eine E-Mail an die nebenstehende Adresse.
Das nächste Treffen auf Ebene der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist online am Mi. 26.01.2022 um 19:30 Uhr. Zugangsdaten gibt es ebenfalls beim nebenstehenden Kontakt.
Wann und wo wir uns das nächste Mal in Tübingen treffen, steht noch nicht fest. 

Weltsynode: Offener Brief an die Bischöfe

Am 9.12. haben Maria 2.0-Gruppen bundesweit einen offenen Brief an die Diözesanbischöfe und die in den Bistümern zuständigen Stellen verschickt. Darin kritisieren wir u.a. die mangelnde Beteiligung von Laien und Frauen und fehlende Transparenz im Prozess. 
Von den deutschen Bischöfen fordern wir, die erste Phase des synodalen Weltprozesses ernst zu nehmen und die Konsultationsphase in allen Bistümern deutlich zu verlängern. Alle Getauften und Interessierten sollen die Möglichkeit haben, das Wort zu ergreifen und angehört zu werden und über die Meldungen der Bischöfe an den Papst transparent informiert werden. Die Bischöfe sollen sich in Rom dafür einsetzen, dass bei der weltweiten Synode Lai*innen während aller Phasen der Weltsynode beteiligt werden und an Entscheidungen mitwirken.

Den vollständigen Brief als PDF gibt es hier.

Weltsynode: Persönliche Eingabe

Auch als Einzelperson kann man eine Eingabe z.B. an sein Bistum schreiben. Auf Bundesebene wurde dazu eine Vorlage entwickelt, die man anpassen kann (hier verlinkt).
Die Eingaben für das Bistum Rottenburg-Stuttgart gehen an folgende Adresse: ha-iv(at)bo.drs.de 
Wir freuen uns, wenn Sie die folgende Adresse in Kopie setzen: maria2.0-drs(at)gmx.de
So können wir nachverfolgen, wie viele Eingaben verschickt werden, und z.B. die Presse informieren.

Veranstaltungstipps:

19.12.2021 online um 19 Uhr: Herbergssuche anders - die Maria 2.0 Adventsandacht. Anmeldung und Infos hier.

12.03.2022 in Rottenburg: Konzilstag der Initiative "Konzil von unten" (Webseite)

Buchtipp

Christusrepräsentanz - Zur aktuellen Debatte um die Zulassung von Frauen zum priesterlichen Amt
Die Frage der Christusrepräsentanz führt in das Zentrum der gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die Frage nach Frauen in kirchlichen Ämtern. So hat in den vergangenen Jahren das biologische Geschlecht einen immer größeren Stellenwert in lehramtlichen Aussagen erhalten. Doch diese werden zunehmend infrage gestellt: Kann Jesus Christus im sakramentalen Amt wirklich allein von Männern repräsentiert werden?
Das Buch begleitet und vertieft die theologischen Debatten des Synodalforums „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“.

Presse und Links

Die Landesschau Baden-Württemberg hat am 30.4. über Maria 2.0 berichtet (ab Minute 28)

"Retten Frauen die Kirche?" im WDR vom 17.05.2021

Kath. deutscher Frauenbund KDFB: Aktuelle Termine im Bistum Rottenburg zu Maria 2.0 sind hier aufgelistet.

Buchtipp: "... weil Gott es so will" - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin (Hrsg. Philippa Rath). Mehr Infos zum Buch hier, Veranstaltung mit der Autorin zum Nach-Schauen hier.

Zur Absage an die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es eine Presseerklärung von Gesamtkirchengemeinderat und Stadtpastoralteam: hier.

Bischof sucht Frauen mit Berufung

Beim 1. Frauenforum unserer Diözese im April 2021 hat Bischof Fürst sich zu einer konkreten Aussage hinreißen lassen: Er bietet allen Frauen, die eine Berufung zur Diakonin oder Priesterin spüren, ein Gespräch mit ihm an.
Das möchten Sie sich nicht zweimal sagen lassen? Melden Sie sich bei der Diözesanstelle Frauen, die einen Termin koordinieren kann: frauen(at)bo.drs.de, Stichwort: Berufungen.

Auf dass der Bischof die Stadthalle anmieten muss!

Übrigens: Einen Antwortbrief des Bischofs auf unsere Thesen gibt es hier.

Bundesweiter Thesenanschlag 2.0

Bundesweit und an allen katholischen Tübinger Kirchen haben wir am 21.2.2021 unsere Thesen zu einer lebendigen Kirche an Dom- und Kirchentüren gehängt. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe  wollten wir damit unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche unterstreichen.
Weitere Informationen zur Aktion: www.thesen-maria-2-0.jimdosite.com

Vergangene Aktionen

  • Mai 2021: Themenwoche mit Online-Impulsen
  • April 2021: Video-Aktion zum Tag der Diakonin (Video)
  • Februar 2021: Bundesweiter Thesenanschlag 2.0 (Homepage)
  • November 2020: Bei der Investitur von Pfarrer Skobowsky haben wir unsere Botschaft mit Kreide und Plakaten vor St. Johannes prominent platziert.
  • Oktober 2020: Frauengottesdienst "Sinn-volle-Licht-Blicke" 19 Uhr, Rottenburg (Zeitungsartikel)
  • September 2020 in St. Petrus: Kommt zu Tisch - Wort-Gottes-Feier - Maria 2.0
  • Mai 2020: Ausgehend von Frauen in St. Petrus: (stiller) Flashmob in und um die eigene Kirche. Um die Kirche im Zeichen der Gleichberechtigung erstrahlen lassen, wurde das Logo: "= Berechtigung" verbreitet u.a. als Kreidezeichnung auf Straßen und Plätzen. 
  • März 2020 in St. Johannes: Filmabend "#Female Pleasure" mit anschließendem Austausch
  • Februar 2020 in St. Petrus, Lustnau: Wort-Gottes-Feier zu Maria 2.0
  • Dezember 2019 in St. Ägidius, Hirschau: Gottesdienst zu Maria 2.0
  • Oktober 2019: Begleitung von Bischof Fürst beim "Pilgern auf dem Martinusweg"
  • September 2019: Infostand in der Tübinger Altstadt
  • Juli 2019: Proteste bei der Priesterweihe in Rottenburg und Weihe des Weihbischofs in Stuttgart
  • Mai 2019 "Frauenstreik" in der Kirche: wir haben unsere ehrenamtlichen Tätigkeiten für 1 Woche niedergelegt, alternative Gottesdienste vor den Kirchentüren gefeiert und mit einem Flashmob auf dem Tübinger Marktplatz für Öffentlichkeit gesorgt. Es folgten Aktionen in Tübingen und Umgebung, z.T. gemeinsam mit Frauen aus Rottenburg, Reutlingen und Stuttgart.

Was wir wollen

Frauen aus allen katholischen Gemeinden in Tübingen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion „Maria 2.0“ (www.mariazweipunktnull.de). Diese Initiative haben Frauen in Münster ins Leben gerufen, die enttäuscht waren über den Umgang vieler kirchlicher Amtsträger mit den Missbrauchsfällen. 
Wir protestieren gegen Machtmissbrauch und die fehlende Gleichberechtigung in der Kirche: Immer noch entscheiden Männer, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen. Dabei gab es schon in den ersten christlichen Gemeinden Apostolinnen und Diakoninnen. Warum soll das heute unmöglich sein?
Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet unsere Kirche ein Hort der Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Rückständigkeit sein soll. Unsere ehrenamtliche Arbeit wird dadurch zur Zerreißprobe. Daher fordern wir:

  • Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche 
  • Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit 
  • Aufhebung des Pflichtzölibats
  • Konsequente Aufarbeitung und Verhinderung von Machtmissbrauch
  • Anhörung und Entschädigung der Opfer 

Wir kennen unsere Kirche nämlich auch anders: geschwisterlich, inspirierend, vielfältig und hoffnungsvoll. Wir wollen, dass diese Kirche eine Zukunft hat! 
Deshalb planen wir auch weiterhin Gottesdienste und Aktionen, die dies verdeutlichen und erlebbar machen - hier in Tübingen und regional mit anderen Gemeinden und Institutionen.

Wichtig: Unser Protest ist friedlich und richtet sich weder gegen die Gemeinden und Geistlichen vor Ort, noch wollen wir die Kirche spalten.