Pfarrbüro geschlossen

Am Fasnetsdienstag 25.02.2020 bleibt das Pfarrbüro geschlossen! In dringenden seelsorgerlichen Notfällen wenden Sie sich bitte an die St. Michael-Gemeinde.

Kirchengemeinderatswahl am 22.03.2020

Endgültiger Wahlvorschlag  (§ 5 Wahlordnung)

*Name, Vorname                   Geburtsjahr Beruf                          Anschrift                              

                                            

Ambros, Cornelius

1973

Geschäftsführer

Hinter den Gärten 3/4
Tübingen-Kilchberg

Faiß, Eva

1978

Zahnärztin

Fronländer 10
Tübingen-Bühl

Hagner, Björn

1971

Diplom-Sozialpädagoge (BA)

Ziegelhüttestraße  13
Tübingen-Bühl

Lohmüller, Klaus

1964

Diplom-Betriebswirt

Appenbergstraße 56
Tübingen-Bühl

Lohmüller, Petra

1967

Betriebswirtin

Eugen-Bolz-Straße 63
Tübingen-Bühl

Lorek, Marta

1998

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Pfarrhof 8
Tübingen-Bühl

Müller-Zähringer, Erik

1974

Kath. Theologe

Tessinstraße  2
Tübingen-Kilchberg

Schettler, Nikolaj

1993

Industriemechaniker

Appenbergstraße 42
Tübingen-Bühl

Die Wahlunterlagen werden Anfang März verschickt. Das Wahllokal im Pfarrhaus in Bühl hat am 22.03.2020 wie folgt geöffnet:

9-9.50 Uhr

11-16 Uhr.

 

Für den Wahlausschuß St. Pankratius: Anne Lohmüller, Wahlausschußvorsitzende

Tübingen-Bühl, 14.02.2020

Engagiertenfest 2020

Der Jeck und der Tod

 

Erster Höhepunkt des Engagiertenfestes von St. Pankratius am 19.01. im Schloßsaal war der Auftritt von Willibert Pauels als „bergische Jung“. Willibert Pauels, Diakon im Zivilberuf, ist eine Größe im rheinischen Karneval und begehrter Festredner bei vielen Karnevalssitzungen. Sein Vortrag über das Wesen des Humors selbst war intelligent, tiefsinnig und vor allen Dingen: witzig! Nicht wenige haben Tränen gelacht!

Zuerst gab Pauels einem ersten historischen Überblick über die katholische Tradition des Karnevals (Fasching, Fassnacht, Fasnet oder kölsch: Fastelovend) als Ausgleich für die Fastenzeit, die am Aschermittwoch mit der „katholischen Fango-Packung“ (das Aschekreuz im Aschermittwochsgottesdienst) beginnt und dann in der Inszenierung der Ostertage kulminiert.

Dann stellte er einige sensible Überlegungen über die unterschiedlichen Humor-Niveaus seiner Landsleute an – wohl wissend, dass er sich nun im Schwäbischen und nicht im heimischen Revier befand. Doch schon bald konnte Pauels erkennen, dass er nicht die sauerländische Reserviertheit („wir lachen später“) vorgefunden hatte, sondern dass er den Schloßsaal mitreißen und bestens unterhalten konnte.

Als Diakon konnte er natürlich die besten Witze über „Kirchens“ erzählen: vom Heiligen Geist, der nicht erscheinen konnte, da er von der Katze gefressen wurde; von der Kinderwäsche, die beim evangelischen Pastor im Garten hängt und beim katholischen im ganzen Dorf; oder von Dr. Marin Luther, der bei einem rheinischen Kumpel zum Knappschaftsarzt reüssierte….

Tiefsinnig und berührend wurde Pauels in seinem Vortrag, als er über die subversive Kraft des Humors reflektierte. Da der Humor immer eine Perspektive benötigt, die – so Pauels – „über den Dingen“ steht und sogar die Selbstreflektion („über sich selber lachen“) nicht ausschließt, ist er Fundamentalisten und Dogmatikern fremd, existiert er in totalitären Systemen und Strukturen nicht oder wird sogar bekämpft.

Der Humor kann sogar über dem Tod stehen und ihn auslachen, was Pauels in einigen köstlichen Witzen über den Friedhof unter Beweis stellte. Vielleicht ist das sogar der Grund, weshalb er überhaupt erfunden wurde…

Auf jeden Fall war der Auftritt von Willibert Pauels ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt zur Fasnet im Schloßsaal!

Abschied aus dem Kirchengemeinderat

Ein zweiter Höhepunkt des Ehrenamtsfestes von St. Pankratius war die Verabschiedung der beiden langjährigen Kirchengemeinderäte Renate Fundel und Michael Schneider, die beide leider nicht wieder für den neuen Kirchengemeinderat kandidieren. Renate Fundel kam 2005 in das Vertretungsgremium der Kirchengemeinde St. Pankratius, da die Wahl aus Mangel an Kandidat*innen verschoben werden musste. 2007 wurde sie dann als erste Frau und erste Kilchbergerin in das Amt der 2. Vorsitzenden des KGR von St. Pankratius gewählt. Dieses Amt hatte sie bis 2015 inne.

Michael Schneider kam 1981 in den KGR von St. Pankratius. Von 1986 bis 2007 und dann wieder seit 2015 hatte er das Amt des 2. Vorsitzenden – mittlerweile heißt es „gewählte*r Vorsitzende*r“ - inne.

Für beide gilt, dass ihr Engagement für die Gemeinde und ihr damit verbundenes Glaubenszeugnis herausragend waren. Durch ihr von Zuwendung und Verbundenheit geprägtes Handeln haben Sie mit dazu beigetragen, dass die St. Pankratius-Gemeinde für viele Menschen in Bühl und Kilchberg spirituelle Heimat wurde oder blieb. Beide wurden von Diakon Bernward Hecke und dem leitenden Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Dominik Weiss mit großer Dankbarkeit verabschiedet. Als Ausdruck dieser Dankbarkeit hat die St. Pankratius-Gemeinde Renate Fundel und Michael Schneider die Martinus-Ehrennadel der Diözese verliehen.