Als Tübinger Gruppe beteiligen wir uns an verschiedenen Aktionen in der Diözese. Wer Interesse hat, kann sich gern beim nebenstehenden Kontakt melden.
Das nächste Treffen auf Ebene der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist online am Mi. 01.07.2026 um 19:30 Uhr.
Gern nehmen wir Sie in unseren E-Mail-Verteiler auf - hierfür reicht eine E-Mail an die nebenstehende Adresse.
Nachdem wir dem neuen Bischof bei seiner Weihe im Dezember 2024 einen Gesprächsgutschein überreicht haben, wurde er am 22.10.2025 eingelöst.
Bei der Vorstellungsrunde sprachen auch alle von ihrer Motivation, sich zu engagieren - die Antworten waren unterschiedlich, aber doch sehr ähnlich. Im Gespräch machten die Frauen von Maria 2.0 aus der ganzen Diözese deutlich, dass immer mehr Menschen - vor allem auch (junge) Frauen - der Kirche den Rücken kehren, weil sie nicht mehr an Veränderungen glauben. Deshalb wurde dem Bischof auch ans Herz gelegt, sich in der deutschen Bischofskonferenz nicht von den konservativen Bischöfen beeinflussen zu lassen und in unserer Diözese z.B. bei der Taufbeauftragung von LaientheologInnen weiterzugehen oder auch die Eheassistenz anzudenken.
Ein Zeichen, dass es ihm wirklich wichtig ist, Frauen ernst zu nehmen, könnte z.B. auch sein, bei Eucharistiefeiern Frauen das Evangelium verkünden zu lassen.
Als Erinnerung an dieses Gespräch erhielt der Bischof einen Adventskalender mit kirchlichen Frauenfragen sowie einen Schuhabstreifer für die Tür zu seinem Büro mit dem Aufdruck "Eintreten für
Gleichberechtigung".
Es war ein offenes und wertschätzendes Gespräch, ein intensiver Austausch, bei dem der Bischof betonte, dass die Kirche sich weiterentwickeln müsse, Vielfalt wichtig sei, auch die kritische Stimme von Maria 2.0.
Am 12. April lief auf ARTE die Dokumentation “Frauen im Priesteramt. Verbotene Berufung”
Die Filmemacherin Marie Mandy hat über 12 Jahre hinweg an dem Film gearbeitet und Frauen aus verschiedenen Ländern - unter anderem Jacqueline Straub - über mehrere Jahre auf dem Berufungsweg und in unserem Einsatz für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche begleitet.
Im Film begleitet die Filmemacherin Frau Straub u.a. zu drei Interviewterminen mit Kardinälen - und einer Begegnung mit Papst Franziskus. Hier der Link zum Film in der Mediathek:
https://www.arte.tv/de/videos/097556-000-A/frauen-im-priesteramt/
Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken haben eine Handreichung für Seelsorger*innen entwickelt zur Segnung nicht kirchlich verheirateter Paare, geschiedener und wiederverheiratete Paare sowie Paare in der ganzen Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten.
In unserer Diözese gibt es einen neuen Flyer zur geschlechtersensiblen Pastoral, entwickelt von Maria 2.0 in Ditzingen. Download hier.
Am 1. Dezember (1. Advent) wurde Klaus Krämer zum neuen Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart geweiht. Maria 2.0 war mit über einem Dutzend Frauen und Männern vor Ort, um ihn zu begrüßen und Wünsche für seine Amtszeit zu übermitteln. Aus verschiedensten Ortsgruppen waren die Vertreterinnen und Vertreter unserer Diözesan-Gruppe zu dieser gemeinsamen Aktion zusammengekommen.
Als der neue Bischof, seine Amtskollegen und viele Ehrengäste nach dem Weihe-Gottesdienst den Rottenburger Dom verließen, passierten sie kurz nach dem Ehrenspalier der Bürgerwache auch unsere Maria 2.0 Gruppe, die mit Ponchos und Plakaten gut sichtbar am Straßenrand stand.
Beim anschließenden Bürgerfest am Wohnhaus des Bischofs war es zwar kein Problem, ins Festzelt zu kommen - aber der Bischof saß natürlich ganz vorn und wurde von der Security gut abgeschirmt. Trotzdem erreichte ihn die Meldung, dass Maria 2.0 mit einem Geschenk auf ihn wartet.
Und nach Grußworten von Ministerpräsident Kretschmann, Bürgermeister Neher und anderen kam er nach hinten und holte es sich persönlich ab: einen Gesprächsgutschein, um gemeinsam die Schritte zur Gleichberechtigung von Frauen und weiteren Reformen für die Diözese und darüber hinaus auszuloten. „Eine gute Idee“, fand der neue Bischof. „Ich freue mich darauf!“
Die Diakonenweihe am 18.5.2024 begleiteten wir mit einer Aktion der Diözesangruppe. Wo bleiben die Diakoninnen?
Den SWR-Bericht dazu finden Sie hier.
Im Dezember 2023 erlaubte der Vatikan eine Segnung homosexueller Paare - mit bestimmten Einschränkungen. Die Pressemitteilung von Maria 2.0 Deutschland dazu findet ihr hier.
Wir haben uns im Frühjahr 2024 an der Suche nach einer neuen Bischöfin oder einem neuen Bischof beteiligt.
Maria 2.0 wehrt sich gegen die fehlende Gleichberechtigung von Frauen bei der Ämterbesetzung und bot Unterstützung bei der Kandidat*innensuche an. Zudem prangern wir die fehlende Beteiligung von Lai*innen bei der Wahl an.
Wir haben für die Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Stellenanzeige konzipiert und darin formuliert, was wir von einer künftigen Bischöfin/ einem künftigen Bischof erwarten.
Die Presse hat über unsere Aktion berichtet, z.B.
Katholisch.de
SWR
Kirche im SWR
Kath.ch
Zusammenfassung Medienecho
Den 22. Juli 2023 feierte Maria 2.0 als bundesweiten Pilger:innentag. Die Maria 2.0 Gruppen unserer Diözese begingen den Tag gemeinsam mit einer Wanderung vom Birkenkopf nach Ditzingen, wo wir mit einer Agapefeier und dem Film "Respect" (2021) über Aretha Franklin endeten.
Den Bericht dazu von Silke Weihing finden Sie hier.
Am 9. Mai 2023 diskutierten wir mit
Den Bericht des Schwäbischen Tagblatts lesen Sie hier.
Frauen sind zwar tragende Pfeiler unserer Gemeinden - aber bisher selten als Predigerinnen zu hören. Daher haben wir vom 18.09. - 13.11.2022 sonntags in unseren Gemeinden reihum gepredigt. Hier finden Sie die Predigten:
18.09. in St. Paulus: Charismen
25.09. in St. Petrus: Gerechtigkeit
02.10. in St. Michael: Ihr Mächtigen
09.10. in St. Johannes: Frauen im Stammbaum Jesu
16.10. in St. Ägidius: Quo vadis?
30.10. in St. Pankratius: 3-mal Frau, 3-mal Glaube (Bericht Schwäbisches Tagblatt)
13.11. in St. Johannes: Kein Stein bleibt auf dem anderen
Am 6.11.2022 übergab eine Abordnung von Maria 2.0 Gruppen der Diözese Bischof Fürst einen Koffer für seine Reise nach Rom zum Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe. Beim Ad-limina-Besuch führen die deutschen Bischöfe Gespräche mit dem Papst über die aktuelle Situation der deutschen Kirche, darunter den Synodalen Weg.
Eingepackt wurden

Unter dem #outinchurch haben sich über 120 Mitarbeiter*innen der katholischen Kirche als homosexuell, bi, trans, queer etc. geoutet. Mehr Informationen - auch zum Buch und Film - gibt's auf der Webseite www.outinchurch.de. Dort kann man die Initiative auch mit einer Petition unterstützen oder sich selbst als LGBTIQ+ Person beteiligen.
Bericht auf der DRS-Homepage vom Pilgertag Maria Magdalena (22.7.2023): hier.
Pressemitteilung von Maria 2.0 zur Absage an Predigt und Taufspende durch Laien (1.4.2023): hier.
Pressemitteilung von Maria 2.0 zu Staatskirchenleistungen (24.3.2023): hier.
ARD-Bericht "Die katholische Krise und die Frauen" aus der Reihe "Echtes Leben": hier.
Berichte zum Konzil von unten am 24.09.2022 in Rottenburg: Homepage, RTF, SWR, Stuttgarter Zeitung, Schwäbisches Tagblatt
Bericht der Stuttgarter Zeitung zur Maria 2.0 Demo beim Katholikentag (Mai 2022): hier.
Bericht im regioTV zur gleichen Demo: hier.
Bericht im Tagblatt zum Tag der Diakonin April 2022 in Rottenburg: hier.
Im Januar 2022 wurde das "Gutachten zu Fällen sexuellen Missbrauchs im Erzbistum München und Freising" veröffentlicht. Es kann auf den Seiten der Anwaltskanzlei heruntergeladen werden. Eine Stellungnahme von Maria 2.0 Deutschland zum Gutachten finden Sie hier.
Kath. deutscher Frauenbund KDFB: Aktuelle Termine im Bistum Rottenburg zu Maria 2.0 sind hier aufgelistet.
Buchtipp: "... weil Gott es so will" - Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin (Hrsg. Philippa Rath). Mehr Infos zum Buch hier, Veranstaltung mit der Autorin zum Nach-Schauen hier.
Zur Absage an die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es eine Presseerklärung von Gesamtkirchengemeinderat und Stadtpastoralteam: hier.
Maria, ich nenne Dich Schwester
Kirche und Macht
Typisch Mann, typisch Frau
Gleichwertig durch die Taufe
Sie konnten es nicht fassen
Zum Tag der Diakonin
Bundesweit und an allen katholischen Tübinger Kirchen haben wir am 21.2.2021 unsere Thesen zu einer lebendigen Kirche an Dom- und Kirchentüren gehängt. Vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe wollten wir damit unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche unterstreichen.
Weitere Informationen zur Aktion: www.thesen-maria-2-0.jimdosite.com

Frauen aus allen katholischen Gemeinden in Tübingen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion „Maria 2.0“ (www.mariazweipunktnull.de). Diese Initiative haben Frauen in Münster ins Leben gerufen, die enttäuscht waren über den Umgang vieler kirchlicher Amtsträger mit den Missbrauchsfällen.
Wir protestieren gegen Machtmissbrauch und die fehlende Gleichberechtigung in der Kirche: Immer noch entscheiden Männer, wo Frauen ihre Talente einbringen dürfen. Dabei gab es schon in den ersten christlichen Gemeinden Apostolinnen und Diakoninnen. Warum soll das heute unmöglich sein?
Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet unsere Kirche ein Hort der Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Rückständigkeit sein soll. Unsere ehrenamtliche Arbeit wird dadurch zur Zerreißprobe. Daher fordern wir:
Wir kennen unsere Kirche nämlich auch anders: geschwisterlich, inspirierend, vielfältig und hoffnungsvoll. Wir wollen, dass diese Kirche eine Zukunft hat!
Deshalb planen wir auch weiterhin Gottesdienste und Aktionen, die dies verdeutlichen und erlebbar machen - hier in Tübingen und regional mit anderen Gemeinden und Institutionen.
Wichtig: Unser Protest ist friedlich und richtet sich weder gegen die Gemeinden und Geistlichen vor Ort, noch wollen wir die Kirche spalten.