Ein freudiger und feierlicher erster Advent (1.12.24)

In St. Petrus begann der Advent am Sonntag, 1. 12. mit der Vorstellung der Erstkommunionkinder in der Eucharistiefeier am Morgen und mit der festlichen Adventsvesper des Kirchenchors unter Leitung von Albert Wöllhaff in einer voll besetzten Petrus-Kirche am Abend. Und rechtzeitig zum Advent fand unsere alte Leihglocke endlich wieder ihren angestammten Platz im Kirchturm von St. Georg in Thröm. Am Christkönigssonntag konnte die alte Friedensglocke zum ersten Mal nach jahrzehntelanger Abstinenz die Gemeinde wieder zum Gottesdienst und Gebet einladen. Die Menschen dort sind gerührt und glücklich, dass der lange vermisste Glockenklang wieder in die Heimat zurückgekehrt ist. Pfarradministrator Ales Pisarovic verfolgte mit Ministranten und Kirchengemeinde gespannt den schwierigen Vorgang der Einbringung der Glocken in den Turm.
Somit ist nach  vier ereignisreichen Jahren auch dieser wichtige Schritt vollzogen und das Projekt damit fast abgeschlossen. Hierbei ist eine wunderbare „Win-Win-Situation“ entstanden. Wir konnten die historisch wertvolle Glocke aus dem Jahr 1511 an die St. Georgskirche in Thröm zurückgeben und bei diesem Projekt dort auch herzensgute Menschen kennenlernen und sehr gute Partnerschaft pflegen.
Ein herzliches vergelts Gott allen, die uns bei unserem eigenen Friedensglockenprojekt hilfreich und wohlwollend unterstützt haben!
P.S.: Gerne freuen wir uns auch noch über Spenden für unser Herzensprojekt unter dem Stichwort „St. Petrus Friedensglocken für Europa“ auf das Konto der katholischen Gesamtkirchenpflege, KSK Tübingen, IBAN: DE06 6415 0020 0000 0167 19.

Glockenübergabe in Thröm

Die ehemalige Petrusglocke, die nach Thröm zurück gegeben wurde, wurden am 14.10.24 dort feierlich in Empfang genommen.

Lesen Sie aus dem Bericht des Glockenteams:

Nun waren wir in der finalen Phase unseres Projektes „Friedensglocken für Europa“ in Tschechien. Es war ein phantastisch schöner Gottesdienst, in der sehr schön geschmückten Kirche St Georg, unterer Leitung von Monsignore Jan Czudek mit vielen Konzelebranten.
Hierbei waren wir mit einer Delegation von 12 Personen.anwesend. Die Familie Hartmann und Diakon Bernward Hecke durften natürlich nicht fehlen. Das tschechische Fernsehen war am Samstag und auch am Sonntag zu Interviews anwesend.
Wir bekamen Ehrenplätze und hatten als Präsente eine Dankestafel aus Eichenholz unseres Glockenstuhles mit Dankesworten in tschechischer und deutscher Sprache und einen Scheck über 25.000 Kronen aus unserem Carlo-Steeb-Fonds. Wir konnten Grußworte unseres Pfarrers Ulrich Skobowsky und der Landtagsabgeordneten Dr. Dorothea Kliche-Behnke im Gottesdienst vortragen und die dortige Gemeinde nebst anderen Würdenträgern grüßen. Wir durften in diesem Gottesdienst eine wunderschöne St. Georgs-Ikone für die Patengemeinde in St. Petrus in Empfang nehmen.

Im Gemeindesaal ging die schöne Feier mit einem sehr guten und leckeren Essen weiter. Dabei haben wir gegenseitig noch weitere Geschenke für die Hauptpersonen vom Ordinariat, politischer und kirchlicher Gemeinde verteilt: Unsere Festschrift, die Dokumentation „Friedensglocken für Europa“, mit einem guten Wein aus unserer Heimat, nebst hochwertigen „Friedensbällen“ ( Basketball, Fußball, Volleyball) für die dortige Jugend. Friedenstauben mit farbigen Grußbotschaften unserer Gemeindemitglieder zierten zunächst den Raum und ab Sonntag die übergebene Leihglocke. Karl Boczek konnte hierbei wieder, in unnachahmlicher Weise, sehr achtsam übersetzen und Botschaften platzieren. 
Mit einem sehr schönen Gottesdienst von Pfarradministrator Ales Pisarovic begann das Kirchweihfest in einer wiederum sehr gut gefüllten Kirche. Das gemeinsame Mittag- und Abendessen fand nun in Röhnow in der Brauereigasstätte statt. Es folgten ein interessanter Besuch des Museums in Hulcin über die Geschichte des Hultschiner Ländchens mit interessanten Beiträgen von Herrn Hartmann und der Besuch der Holzkirche, die früher in Thröm stand. Insgesamt war es ein sehr festlicher, freundschaftlich geprägter und würdiger Rahmen. Beide Seiten sind glücklich und die Gemeinde in Thröm hofft, dass diese Friedensglocke noch vor dem Advent in den Kirchturm kommt.

Glockenweihe in St. Petrus am 30.10.2022

Mit einem Festgottesdienst unter großer Teilnahme und der anschließenden Weihe der Glocken vor der Petruskirche fand das lange erwartete "Jahrhundertereignis" in St. Petrus  statt.
Der Kirchenchor umrahmt den Gottesdienst mit Mozarts Missa Brevis in D, KV 194

Besucher aus Thröm, wohin unsere Glocke zurück gegeben wird, und aus Rottenburg konnten diesen ersten wirklichen Tausch in der Diözese verfolgen. 

Beim anschließenden Stehempfang erfreuten der evangelische Posaunenchor und der Ökumenische Kinderchor die zahlreichen Besucher.

 

Glockenguss - und dann?

Am  7. und 14. 10. fand nun der Glockenguss für unsere Glocken bei der Firma Bachert statt. Unser Glockenteam und eine kleine Delegation aus St. Petrus waren bei diesem einmaligen Erlebnis dabei. (Bericht siehe hier)

Danach hat das Amt für Kirchenmusik in Rottenburg, nachdem die Glocken abgekühlt und nachbearbeitet waren, die Klangprüfung der Glocken vorgenommen, so dass die Glockenweihe im Gottesdienst am Sonntag, den 30. Oktober unter großer Beteiligung stattfinden konnte.

Überwältigend war und ist der Spendeneingang für unser Herzensprojekt „Friedensglocken für Europa“. Hierfür sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott für alle großen und kleinen Beiträge. Wir sind überzeugt, dass wir das Spendenziel noch in diesem Jahr erreichen werden.

Lesen Sie hier mehr!

Spektakuläre Glockengussaktionen für St. Petrus

Schon die 511 Jahre alte „Leih- oder Raubglocke“ bot von ihrer Geschichte her betrachtet genügend Stoff für einen Abenteuer- oder Kriminalroman. Aber auch die Schöpfung und der Glockenguss der neuen drei Glocken begann beeindruckend und spannend. Bei zwei spektakulären Aktionen, am 7. und 14. Oktober, durften wir bei der Firma Bachert in Neunkirchen live dabei sein. Insgesamt 25 Personen konnten bei diesen beiden Terminen den Guss unserer neuen drei Glocken erleben und waren tief beeindruckt. Es war im wahrsten Sinne des Wortes mehr als atemberaubend.

Die ersten beiden Glocken
Beim ersten Termin am 7.Oktober wurden insgesamt 8 Glocken im Grubenguss gegossen. Zunächst war nur der Glockenguss unserer Friedens- und Christusglocke im Grubenguss angekündigt, neben je  2 Glocken vom Magdeburger Dom, Cleve und aus Kehl. Wir waren sehr überrascht, nun auch unsere zweite Glocke – die Glocke der Apostel, der Gleichberechtigung, der Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in Liebe - in der Grube zu wissen. Der riesige Hochofen erhitzte die Bronzelegierung auf über 1100 Grad. Allein der Anblick des glühenden Ofens ließ uns schon staunen und in Schweiß bringen. Es dauerte bei netten Vorgesprächen eine gewisse Zeit bis die richtige Konsistenz und Fließfertigkeit der Legierung erreicht war. Jetzt wurden die Türen in diesem Raum geschlossen und nun durften alle Besucher aus den jeweiligen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden das Ritual des Glockengusses mit einem gemeinsamen Gebet, angeleitet von unserem Pfarrer Ulrich Skobowsky eröffnen. Danach wurde mit den Worten „ In Gottes Namen“ die beeindruckende Gussaktion eingeleitet und die Hochofentür geöffnet. Die glühende Bronzelegierung suchte sich zischend und dampfend ihren Weg in den vorgemauerten Kanälen zu den jeweiligen Glockenformöffnungen. Bei jeder Glockenfüllung wurde erzählt, für welche Gemeinde die jeweilige Glocke gegossen wird und welche Botschaft diese verkünden wird. Es war heiß im ganzen Raum, die Augen brannten, teilweise versagten die Kameras bei diesen Temperaturen ihren Dienst und mancher Besucher musste kurz den Raum verlassen um sich abzukühlen. Spannend war für die Glockengießer die Frage, ob das erhitzte Material auch noch für die letzte Glocke reicht. Als auch die letzte Glockenform gefüllt war, wich die nun fast schon gespenstisch wirkende Stille einen tosenden Beifall für diese spektakuläre Gussaktion der sehr souverän arbeitenden Handwerker. Mit den Worten „das Werk ist getan“ beendete Herr Wieland, der Leiter des Familienunternehmens Bachert diesen brillant ausgeführten Guss. Der Ritus wurde mit Gebeten, Fürbitten und Gesang mit dem goßen „Te Deum“ abgeschlossen.

Anschließend drückten im Gespräch alle ihre Bewunderung über diese handwerkliche Glanzleistung aus. Die Vertreter der Gemeinden beglückwünschten sich gegenseitig und hoffen nun, dass die angestrebte Tonlage erreicht und auch der Klang so ist wie erwartet. Unsere Glocken sollen sich mit ihren Tonlagen b‘, des‘‘ und es‘‘ in Lustnau harmonisch mit dem Glockengeläute der evangelischen KIrche verbinden. Die neuen drei Glocken sollen am 30.10. 2022 um 10 Uhr in einem feierlichen Festakt mit der Orchestermesse „ Missa brevis D-Dur“ von W. A. Mozart geweiht und die alte Glocke gesegnet werden.

Zweiter Glockenguss
Eine Woche nach dem Guss  der ersten beiden Glocken, fuhr eine weitere Delegation von St. Petrus nach Neunkirchen, um den Tiegelguss der dritten Glocke zu begleiten. Anders als beim Grubenguss, bei dem 5 Kirchengemeinden aus ganz Deutschland zusammenkamen und daher pro Gemeinde nur  sechs Personen teilnehmen konnten, waren es diesmal 18 aus allen Altersgruppen der Kirchengemeinde und aus der evangelischen Schwestergemeinde.

Die 3. Glocke, die gegossen wurde, war die Barmherzigkeitsglocke mit dem Ton: es‘‘, einem Durchmesser von 650 mm, einem Gewicht von 200 kg und Rippe AB. Eine Seite der Glocke ziert der selige Carlo Steeb, dessen Gedächtniskirche St.Petrus ist. Auf der anderen Glockenseite ist ein Bild von Luigia Poloni abgebildet mit dem Ordensmotto der von ihr und Carlo Steeb gegründeten Schwesterschaft der „Sorelle della Misericordia“: caritas christi urget nos“ d.h. “die Liebe Christi bewegt uns“. Die sieben Werke der Barmherzigkeit als Konkretion und Ausführungsbestimmungen der Gottes- und Nächstenliebe, die für uns Christen handlungsleitend sind, schließen den Glockenring.

Nachdem die Fahrgemeinschaften alle eingetroffen waren, wurde Herr Wieland  zum Tiegelgussverfahren und anderen relevanten Themen befragt. Hier kurz die Abfolge der Arbeitsschritte und des Rituals für den Glockenguss: 1. Aufrichten des Kerns; 2 .Herstellung der Modellglocke;  3. Auftragen des Zierlehms; 4. Formen der Lehmlaibe für den Mantel; 5. Abheben des Mantels;  6. Fertige Formen in der Dammgrube; 7 .Eingrabung der Form in die Erde ; 8. Feuerung des Schmelzofens; 10. Gebetsspruch vor dem Guss; 11. Guss in der Grube oder mit dem Tiegel; 12. Fürbitten, Vater unser und Loblied als Abschluss.

Zudem wurde die Möglichkeit zu einer kleinen Stärkung mit Kaffee, Wasser und mit Keksen dankbar angenommen.

Dann wurde es spannend. Das Material war heiß genug, so dass wir vor dem Guss wieder gemeinsam beten konnten: „Allmächtiger Gott, Herr des Himmels und der Erde….  

Der Tiegel wurde mit einem Schwerlastkran und Spezialwerkzeug aus dem Schmelzofen gehoben und auf die Erde gestellt. Dann wurde er mit einem weiteren Spezialwerkzeug angehoben und zur vorbereiteten Glockengussform unserer Barmherzigkeitsglocke geführt. Dort wurde die flüssige Bronze in die Form gegossen. Ein spektakuläres, faszinierendes und archaisches Ereignis und Erlebnis für uns alle.

Nachdem der Guss gelungen abgeschlossen war, sprachen wir Fürbitten für alle am Guss Beteiligten, sowie für alle die diese Glocke einmal hören werden.

Das Vater unser sowie ein kräftiges „Großer Gott wir loben dich“ beendeten die Zeremonie. Nach einer weiteren Fragerunde mit Herrn Wieland bildete auch hier wieder ein gemeinsames Mittagessen den Abschluss dieser grandiosen Ausfahrt.

Aktueller Stand des Glockenprojektes

Was lange währt wird nun hoffentlich sehr gut! Leider musste der Glockenguss und  die Glockenweihe schon zweimal verschoben werden. Die drei Glocken wurden am  7. 10. und 14.10.22 gegossen.  In der Woche danach, als die Glocken abgekühlt und nachbearbeitet waren, hat das  Amt für Kirchenmusik in Rottenburg die Klangprüfung der Glocken vorgenommen, so dass die Glockenweihe im Gottesdienst am Sonntag, den 30. Oktober unter hoffentlich großer Beteiligung stattfinden kann!

In den folgenden Novemberwochen wird dann die Installation vorbereitet. Zunächst wird die alte Leihglocke abgehängt und der alte Metallglockenstuhl samt alten Betonpfeilern aus dem Glockenturm entfernt, damit die neuen Glocken mit neuem Eichenholzglockenstuhl im Turm installiert werden können. Vielleicht kann dann unsere alte "Leih-Glocke" noch in diesem Jahr nach Thröm in Tschechien zurückgebracht werden. Dies sollte aber spätestens mit den anderen Glocken aus dem Friedensglockenprojekt der Diözese im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen.

Das neue Glockengeläute wird sich, nach  guter Abstimmung mit den evangelischen Nachbargemeinden im guten ökumenischen Geist, sicherlich schön in den wohltuenden Vielklang der Tübinger Glockenlandschaft einbringen und dann an Weihnachten hoffentlich perfekt sein.

Unser Friedensprojekt wird voraussichtlich mit einem weiteren Benefizkonzert in unserer St. Petrus Kirche abgeschlossen.

Projekt Friedensglocke für Europa

Die Glocke unserer Kirche ist eine so genannte „Leihglocke“. Dieser harmlose Begriff verschleiert den traurigen Hintergrund: im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges wurden im gesamten Deutschen Reich Glocken aus den Kirchtürmen geholt, um sie zur Waffenproduktion einzuschmelzen. Nach Ende des Krieges blieben rund 1.300 von den ursprünglich über 100.000 Glocken übrig. Gleichzeitig brach aber durch den so genannten Eisernen Vorhang die Verbindung zu den im Osten gelegenen Herkunftsorten der Glocken ab.
Durch die Ankunft der vertriebenen und geflüchteten Familien, die zumeist aus katholischen Gegenden kamen, entstanden in den 50er Jahren zahlreiche neue Gemeinden und wurden entsprechend viele Kirchen gebaut. Die Glocken wurden an diese Gemeinden „verliehen“.
Über 30 Jahre nach der Wende ist nun die Zeit gekommen, die Glocken zurückzugeben. Bischof Dr. Fürst hat deshalb das Projekt „Friedensglocken für Europa“ initiiert, in dessen Rahmen die „Leihglocken“ aus unserer Diözese in ihre Herkunftsgemeinden zurückgebracht werden sollen. Näheres dazu hier
Dies betrifft auch unsere Glocke. Sie stammt aus einem kleinen tschechischen Dorf an der polnischen Grenze: Třebom (deutsch: Thröm). Der Ort gehört zum schlesischen Hultschiner Ländchen, das aufgrund seiner Grenzlage öfters die Herrschaft wechselte. Die Glocke, die 1511 gegossen wurde, trägt die Inschrift: „o rex glorie veni cum pace iohannes matheus marcus lucas maria ao m ccccc / xi“ (O König der Herrlichkeit komm mit Frieden, Johannes, Matthäus, Markus, Lukas, Maria im Jahr 1511). Diese Inschrift könnte für das Projekt Friedensglocken nicht passender sein! In den nächsten Monaten wird es darum gehen, Kontakt zur Gemeinde in Třebom aufzunehmen und gemeinsam mit den Fachleuten der Diözese die Rückführung zu planen.
Keine Sorge, unser Glockenturm wird aber nicht verstummen. Von der Diözese ist zugesagt, dass Gemeinden, die Ihre „Leihglocke“ zurückführen, eine neue Glocke „gesponsert“ bekommen.
Wer Interesse daran hat, an diesem Projekt mitzuarbeiten, kann sich mit Johannes Längle in Verbindung setzen (friedensglocke(at)sanktpetrus.de)

Unsere weit gereiste Glocke kehrt wieder heim

Wir wollen diesem Anliegen gerecht werden, die Glocke zurückgeben und gute Kontakte mit der tschechischen Kirchengemeinde pflegen. Diese Friedensbotschaft über die Grenzen hinweg ist unserer Kirchengemeinde sehr wichtig als starkes Symbol für den Frieden!

Die Inschrift „unserer“ alten Glocke bringt die Sehnsucht der Menschen nach Frieden zum Ausdruck, und die Menschen in St. Georg in Thröm freuen sich schon auf die Rückgabe ihrer über fünfhundert Jahre alten Glocke!

Wir möchten die Glocke durch ein richtiges Geläut ersetzen!

Gleichwohl ist uns klar, dass wir nach der Rückgabe der Glocke unseren Glockenstuhl neu gestalten müssen. Wir sind uns der Bedeutung von Glockengeläute als christliches Kulturgut bewusst und wollen diese einmalige Gelegenheit in St. Petrus nutzen, um ein harmonisches Glockengeläut mit drei Glocken im Kirchturm zu platzieren. Diese sollen auch klare Botschafter für Frieden, ein gutes Miteinander, Hoffnung und Freude sein. Wir wollen dieses ambitionierte Projekt mit neuem Glockenstuhl und Schallläden möglichst schon im Jahre 2022 umsetzen.

Hierfür müssen wir von den Gesamtkosten dieses Projektes etwa 20.000,- € an Spenden aufbringen. Denn Anschaffungen von neuen Glocken dürfen nicht alleinaus dem Etat erbracht werden. Auch die Diözese beteiligt sich dankenswerterweise mit der Übernahme der Kosten für die erste Glocke. Ergänzend hierzu wollen wir mit Benefizveranstaltungen, Festen, Spendenlauf und anderen Aktionen auf unser Herzensprojekt hinweisen. Die Restkosten für Glockenstuhl und Schallläden werden dann mit Etatmitteln der Kirchengemeinde St. Petrus ausgeglichen.

Der Kirchengemeinderat von St. Petrus steht voll hinter diesem einmaligen Projekt. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Aktion „Friedensglocken für Europa“ zu Weihnachten mit einer großzügigen Spende unterstützen. Es wäre schön, wenn dann zu Weihnachten 2022 in unserer renovierten Kirche auch ein wohlklingendes, neues Glockengeläute die frohmachende Weihnachtsbotschaft verkündet.

Herzlichsten Dank und ein herzliches Vergelt’s Gott vorab.

Familien Längle und Keplinger (Friedensglockenteam)

Rainer Steib und Pfarrer Ulrich Skobowsky (Kirchengemeinderat