Patrozinium und Verabschiedung von Hermann Merkle

Am Samstag und Sonntag , 03. und 04. Juli feierte die Petrus-Gemeinde ihr Patrozinium und verabschiedete gleichzeitig Pastoralreferent Hermann Merkle. Nach dreieinhalb Jahren in St. Petrus und nach 40 Jahren im kirchlichen Dienst wird er zum 01. August in den Ruhestand gehen.

Beim Festabend am Samstag wurde in vielen Beiträgen deutlich, wie beliebt und geschätzt er in der eher kurzen Zeit in St. Petrus war. Seine Nachfolge als pastorale Ansprechperson der Gemeinde wird Pfarrer Ulrich Skobowsky antreten.

Am Sonntag, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, hielt Hermann Merkle seine vermutlich letzte Predigt in offizieller Funktion. Die Petrus Gemeinde hofft, ihn in der einen oder anderen ehrenamtlichen Aufgabe wieder zu sehen und bedankt sich auch hier noch einmal sehr herzlich für eine - trotz der schwierigen Corona-Umstände - tolle Zeit.

 

Dienst am Wort Gottes

am 27. Juni stand die Wort-Gottes-Feier unter dem Thema des Glaubens, der auch Wunder bewirkt.

Eine wunderbare Beteiligung hatte dieser Gottesdienst durch die Frauenschola, durch viele Ministranten und natürlich durch Diakon Josef Ambros. Trotz langer Corona-Zeit und trotz - nach wie vor geltender- Maskenpflicht sind viele ehrenamtlichen Dienste immer wieder an der Gestaltung von Gottesdiensten beteiligt.

Dafür sind wir dankbar.

Wieder Gesang in St. Petrus

Am Sonntag, den 13. 06. fand erstmals wieder ein Gottesdienst mit Gesang statt. Zwar noch ein wenig gedämpft- aufgrund der Maskenpflicht - aber immerhin, durfte das Lob Gottes wieder aus vielen Kehlen erschallen.

Hermann Merkle erinnerte anhand des Gleichnisses von der Aussaat an die Versprechungen aber auch Verpflichtungen, die die Botschaft vom kommenden Reich Gottes mit sicht bringt.

Erster Gottesdienst in St. Petrus

Am Sonntag, 06. 06. hielt Pfarrer Bernhard Schmid seinen ersten Gottesdienst in St. Petrus. Die Gemeinde hieß in herzlich willkommen und freut sich nun auf dem weiteren gemeinsamen Weg.

Pastorale Ansprechperson für St. Petrus wird nach dem Sommer Pfarrer Ulrich Skobowsky sein.

Die Personalsituation der katholischen Kirche in Tübingen wird mit dem Ruhestand von Pastoralreferent Hermann Merkle im Sommer dann zwar etwas dünner, aber immerhin sind die beiden Pfarrerstellen wieder besetzt und auch jede der 6 Kirchengemeinden hat eine pastorale Ansprechperson. Vieles im Bereich von Zuständigkeiten wird neu geregelt werden müssen. Manches wird auch verändert werden müssen. Aber wir sind überzeugt davon, dass die Sache auf einem guten Weg ist.

Projekt Friedensglocke für Europa

Die Glocke unserer Kirche ist eine so genannte „Leihglocke“. Dieser harmlose Begriff verschleiert den traurigen Hintergrund: im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges wurden im gesamten Deutschen Reich Glocken aus den Kirchtürmen geholt, um sie zur Waffenproduktion einzuschmelzen. Nach Ende des Krieges blieben rund 1.300 von den ursprünglich über 100.000 Glocken übrig. Gleichzeitig brach aber durch den so genannten Eisernen Vorhang die Verbindung zu den im Osten gelegenen Herkunftsorten der Glocken ab. Durch die Ankunft der vertriebenen und geflüchteten Familien, die zumeist aus katholischen Gegenden kamen, entstanden in den 50er Jahren zahlreiche neue Gemeinden und wurden entsprechend viele Kirchen gebaut. Die Glocken wurden an diese Gemeinden „verliehen“. Über 30 Jahre nach der Wende ist nun die Zeit gekommen, die Glocken zurückzugeben. Bischof Dr. Fürst hat deshalb das Projekt „Friedensglocken für Europa“ initiiert, in dessen Rahmen die „Leihglocken“ aus unserer Diözese in ihre Herkunftsgemeinden zurückgebracht werden sollen. Dies betrifft auch unsere Glocke. Sie stammt aus einem kleinen tschechischen Dorf an der polnischen Grenze: Třebom (deutsch: Thröm). Der Ort gehört zum schlesischen Hultschiner Ländchen, das aufgrund seiner Grenzlage öfters die Herrschaft wechselte. Die Glocke, die 1511 gegossen wurde, trägt die Inschrift: „o rex glorie veni cum pace iohannes matheus marcus lucas maria ao m ccccc / xi“ (O König der Herrlichkeit komm mit Frieden, Johannes, Matthäus, Markus, Lukas, Maria im Jahr 1511). Diese Inschrift könnte für das Projekt Friedensglocken nicht passender sein! In den nächsten Monaten wird es darum gehen, Kontakt zur Gemeinde in Třebom aufzunehmen und gemeinsam mit den Fachleuten der Diözese die Rückführung zu planen. Keine Sorge, unser Glockenturm wird aber nicht verstummen. Von der Diözese ist zugesagt, dass Gemeinden, die Ihre „Leihglocke“ zurückführen, eine neue Glocke „gesponsert“ bekommen. Wer Interesse daran hat, an diesem Projekt mitzuarbeiten, kann sich mit Johannes Längle in Verbindung setzen (friedensglocke(at)sanktpetrus.de)

 

Stellungnahme zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Gesamtkirchengmeinderat und Pastoralteam der Seelsorgeeinheit Tübingen äußern sich klar:

"Die Katholische Gesamtkirchengemeinde und das hauptberufliche Stadtpastoralteam Tübingen distanzieren sich in aller Entschiedenheit von der Stellungnahme der Glaubenskongregation. Der Segen Gottes gilt allen Menschen, besonders jenen, die in Verantwortung, Liebe und Respekt das Ja miteinander wagen und dafür um Gottes Segen bitten. Entsprechend sind unsere Kirchengemeinden Orte, an denen jeder Mensch willkommen ist."
Den kompletten Text finden Sie hier.

Informationen und Regeln zur Feier der Gottesdienste in Zeiten von Covid-19

  • Wer zum Gottesdienst kommt, wird von zwei Menschen am Eingang begrüßt, die auf die Platzmöglichkeiten hinweisen.
  • Im Eingangsbereich steht ein Desinfektionsspender.
  • Bitte hinterlassen Sie auf den ausgelegten Zetteln Ihre Kontaktdaten (Sie können auch einen Zettel mit Datum, Name, Telefonnummer mitbringen - hier eine Vorlage). Diese werden im Pfarramt verschlossen aufbewahrt und nach drei Wochen vernichtet.
  • Während des Aufenthaltes in der Kirche bitten wir Sie, einen medizinischen Mund-Nase-Schutz zu tragen.
  • Am Ausgang steht ein Korb für die Kollekte.
  • Wer Symptome wie Fieber, Husten etc. aufweist, soll der Feier fern bleiben.

Wir danken allen, die durch die Einhaltung dieser Regeln zum Schutz der Gesundheit beitragen!
So hoffen wir, dass Sie trotzdem eine wohltuende und würdige Feier erleben.

Freiwillige für Empfangsteam und Schola gesucht

Für jeden Gottesdienst muss es ein Empfangsteam aus zwei Personen geben.
Dafür werden noch dringend Freiwillige gesucht. Bei den kommenden Gottesdiensten sollen die Ankommenden begrüßt und wo Anmeldungen eforderlich waren, mit der Liste abgeglichen werden. Außerdem muss man am Beginn und Ende der Gottesdienste darauf achten, dass die Corona-Regeln eingehalten werden (Hände desinfizieren, Abstand einhalten, Maske tragen) und die maximale Teilnehmerzahl nicht überschritten wird.
Wer einen solchen Dienst übernehmen will, kann sich ins Doodle eintragen oder sich im Pfarrbüro melden.

Auch SängerInnen werden immer gesucht, da Gemeindegesang nach wie vor nicht erlaubt ist.

die Doodles finden Sie hier:

Ordner Sonntagsgottesdienste

Schola

 

 

Unser Projekt in Indien betreut von den Ancillae Schwestern

"Euer Gott muss ganz groß sein, wenn ihr euch mit so viel Liebe und Bereitschaft für uns einsetzt!"
Die Kontakte zu den Ancillae Schwestern in Benediktbeuern und zu Projekten in Indien wurden schon vor mehr als 2 Jahrzehnten von Rosmarie Aicher geknüpft und seither regelmäßig gepflegt. Mehr dazu hier

Helfen Sie bitte mit, dass auch in Zeiten der Pandemie Hilfsstrukturen in Indien aufgebaut und erhalten werden können, damit Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Überlebenschance bekommen – Herzlichsten Dank für Ihre Unterstützung!

Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Tübingen IBAN: DE06 6415 0020 0000 0167 19
Verwendungszweck: Spende St. Petrus , Freundeskreis Amaral Ferrador