Vortrag von Pater Anselm Grün: "Wie hältst Du‘s mit der Religion?"

Gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde Lustnau haben wir Pater Anselm Grün OSB zu einem Vortrag zum Thema „Wie hältst Du's mit der Religion?“ eingeladen.
Pater Anselm schreibt dazu: „Die Offenheit für Religion ist heute in der Gesellschaft durchaus zu spüren. Aber viele Menschen können mit manchen Glaubensaussagen nichts anfangen. So möchte ich auf wichtige Fragen rund um den Glauben antworten: Was heißt überhaupt Glauben? Woran soll ich glauben? Wie kann ich mir Gott vorstellen? Was ist der Mensch und was ist der Sinn des Lebens? Es sind die Grundfragen, die schon die antike Philosophie gestellt hat: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Aber jede Zeit stellt die Fragen anders. So möchte ich auf die Fragen heutiger Menschen antworten. Und ich hoffe, dass meine Gedanken anregen, über den eigenen Glauben nachzudenken“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. Oktober um 19:30 Uhr in der St. Petrus-Kirche statt. Der Eintritt von 7 Euro ist an der Abendkasse zu bezahlen, es ist aber eine Anmeldung erforderlich – wegen Corona. Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen - derzeit 3G. Die Anmeldung ist ab 1. Oktober hier möglich  Anmeldung.

Samstag-Abend-Gottesdienste als besondere Gottesdienste

Am 18. September sind die Samstag-Abend-Gottesdienste wieder gestartet. Diese sollen in Zukunft immer etwas besondere Gottesdienste sein. Mal eher thematisch orientiert, mal eher Zielgruppen-orientiert oder auch mal ungewöhnlich in der Form.

Vergangenen Samstag startete Pfarre Skobowsky mit einem Gottesdienst mit "Gitarre und Stille".

Projekt Friedensglocke für Europa

Die Glocke unserer Kirche ist eine so genannte „Leihglocke“. Dieser harmlose Begriff verschleiert den traurigen Hintergrund: im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges wurden im gesamten Deutschen Reich Glocken aus den Kirchtürmen geholt, um sie zur Waffenproduktion einzuschmelzen. Nach Ende des Krieges blieben rund 1.300 von den ursprünglich über 100.000 Glocken übrig. Gleichzeitig brach aber durch den so genannten Eisernen Vorhang die Verbindung zu den im Osten gelegenen Herkunftsorten der Glocken ab. Durch die Ankunft der vertriebenen und geflüchteten Familien, die zumeist aus katholischen Gegenden kamen, entstanden in den 50er Jahren zahlreiche neue Gemeinden und wurden entsprechend viele Kirchen gebaut. Die Glocken wurden an diese Gemeinden „verliehen“. Über 30 Jahre nach der Wende ist nun die Zeit gekommen, die Glocken zurückzugeben. Bischof Dr. Fürst hat deshalb das Projekt „Friedensglocken für Europa“ initiiert, in dessen Rahmen die „Leihglocken“ aus unserer Diözese in ihre Herkunftsgemeinden zurückgebracht werden sollen. Dies betrifft auch unsere Glocke. Sie stammt aus einem kleinen tschechischen Dorf an der polnischen Grenze: Třebom (deutsch: Thröm). Der Ort gehört zum schlesischen Hultschiner Ländchen, das aufgrund seiner Grenzlage öfters die Herrschaft wechselte. Die Glocke, die 1511 gegossen wurde, trägt die Inschrift: „o rex glorie veni cum pace iohannes matheus marcus lucas maria ao m ccccc / xi“ (O König der Herrlichkeit komm mit Frieden, Johannes, Matthäus, Markus, Lukas, Maria im Jahr 1511). Diese Inschrift könnte für das Projekt Friedensglocken nicht passender sein! In den nächsten Monaten wird es darum gehen, Kontakt zur Gemeinde in Třebom aufzunehmen und gemeinsam mit den Fachleuten der Diözese die Rückführung zu planen. Keine Sorge, unser Glockenturm wird aber nicht verstummen. Von der Diözese ist zugesagt, dass Gemeinden, die Ihre „Leihglocke“ zurückführen, eine neue Glocke „gesponsert“ bekommen. Wer Interesse daran hat, an diesem Projekt mitzuarbeiten, kann sich mit Johannes Längle in Verbindung setzen (friedensglocke(at)sanktpetrus.de)

 

Freiwillige für das Empfangsteam gesucht

Für jeden Gottesdienst muss es Corona-bedingt ein Empfangsteam aus zwei Personen (notfalls reicht auch eine/R) geben.
Dafür werden noch dringend Freiwillige gesucht. Bei den kommenden Gottesdiensten sollen die Ankommenden begrüßt und wo Anmeldungen eforderlich sind, mit der Liste abgeglichen werden. Außerdem muss man am Beginn und Ende der Gottesdienste darauf achten, dass die Corona-Regeln eingehalten werden (Hände desinfizieren, Abstand einhalten, Maske tragen, Anmeldezettel ausfüllen) und die maximale Teilnehmerzahl nicht überschritten wird.
Wer das an einem oder mehreren Terminen übernehmen will, kann sich ins Doodle eintragen oder sich im Pfarrbüro melden.

hier gehts zum Doodle:
Ordner Sonntagsgottesdienste

Patrozinium und Verabschiedung von Hermann Merkle

Am Samstag und Sonntag , 03. und 04. Juli feierte die Petrus-Gemeinde ihr Patrozinium und verabschiedete gleichzeitig Pastoralreferent Hermann Merkle. Nach dreieinhalb Jahren in St. Petrus und nach 40 Jahren im kirchlichen Dienst wird er zum 01. August in den Ruhestand gehen.

Beim Festabend am Samstag wurde in vielen Beiträgen deutlich, wie beliebt und geschätzt er in der eher kurzen Zeit in St. Petrus war. Seine Nachfolge als pastorale Ansprechperson der Gemeinde wird Pfarrer Ulrich Skobowsky antreten.

Am Sonntag, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, hielt Hermann Merkle seine vermutlich letzte Predigt in offizieller Funktion. Die Petrus Gemeinde hofft, ihn in der einen oder anderen ehrenamtlichen Aufgabe wieder zu sehen und bedankt sich auch hier noch einmal sehr herzlich für eine - trotz der schwierigen Corona-Umstände - tolle Zeit.

 

Informationen und Regeln zur Feier der Gottesdienste in Zeiten von Covid-19

  • Wer zum Gottesdienst kommt, wird von zwei Menschen am Eingang begrüßt, die auf die Platzmöglichkeiten hinweisen.
  • Im Eingangsbereich steht ein Desinfektionsspender.
  • Bitte hinterlassen Sie auf den ausgelegten Zetteln Ihre Kontaktdaten (Sie können auch einen Zettel mit Datum, Name, Telefonnummer mitbringen - hier eine Vorlage). Diese werden im Pfarramt verschlossen aufbewahrt und nach drei Wochen vernichtet.
  • Während des Aufenthaltes in der Kirche bitten wir Sie, einen medizinischen Mund-Nase-Schutz zu tragen.
  • Am Ausgang steht ein Korb für die Kollekte.
  • Wer Symptome wie Fieber, Husten etc. aufweist, soll der Feier fern bleiben.

Wir danken allen, die durch die Einhaltung dieser Regeln zum Schutz der Gesundheit beitragen!
So hoffen wir, dass Sie trotzdem eine wohltuende und würdige Feier erleben.

Unser Projekt in Indien betreut von den Ancillae Schwestern

"Euer Gott muss ganz groß sein, wenn ihr euch mit so viel Liebe und Bereitschaft für uns einsetzt!"
Die Kontakte zu den Ancillae Schwestern in Benediktbeuern und zu Projekten in Indien wurden schon vor mehr als 2 Jahrzehnten von Rosmarie Aicher geknüpft und seither regelmäßig gepflegt. Mehr dazu hier

Helfen Sie bitte mit, dass auch in Zeiten der Pandemie Hilfsstrukturen in Indien aufgebaut und erhalten werden können, damit Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Überlebenschance bekommen – Herzlichsten Dank für Ihre Unterstützung!

Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Tübingen IBAN: DE06 6415 0020 0000 0167 19
Verwendungszweck: Spende St. Petrus , Freundeskreis Amaral Ferrador