Ökumenischer Gottesdienst im Bühler Pfarrgarten

 

 

Ein kühler Wind wehte die Regenwolken davon, die noch am Sonntagmorgen über Bühl aufgezogen waren, sodass der Ökumenische Gottesdienst unser Schwestergemeinden in Bühl und Kilchberg im wunderschönen Bühler Pfarrgarten stattfinden konnte. „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ – dieses Bibelwort aus dem Johannesevangelium war die Überschrift zum Gottesdienst und zur Dialogpredigt, die Pfr. Zähringer und Diakon Hecke gemeinsam gestalteten. Der Posaunenchor der Kilchberger Martinsgemeinde umrahmte den Gottesdienst musikalisch – man durfte sogar singen (allerdings nur mit Maske)! Ca. 60 Gottesdienstbesucher*innen genossen es, die Gemeinschaft unserer Gemeinden in Gottes freier Natur zu feiern.

 


 

Ökumenischer Kindergottesdienst als Stationenlauf

 

Weil zur Zeit coronabedingt keine Kindergottesdienste in der Kirche stattfinden können, haben sich die evangelische und katholische Kirchengemeinde Kilchberg-Bühl am Wochenende vom 20./21.6. etwas Besonderes einfallen lassen: Einen Kindergottesdienst mit verschiedenen Stationen in und um Kilchberg. Im Zeitraum von 11 Uhr bis 19 Uhr konnten Familien sieben Stationen aufsuchen. Dort angekommen erfuhren sie etwas über den abenteuerlichen Lebensweg des Paulus, begleitet von verschiedenen Aktionen und Spielen. Der Weg begann am Pfarrhaus und führte über Straßen und Wiesen zur Kirche zurück. Die Kirchengemeinden freuen sich, dass bei schönem Wetter so viele Familien mit Kindern teilgenommen haben.  Hier einige Eindrücke.

 

Nachruf für Kantor Reinhard Kluth

 


Die St. Pankratius-Gemeinde trauert um ihren Organisten       Reinhard Kluth. Er verstarb am Sonntag, 12.07.2020 nach längerer Krankheit.

Wir verlieren mit Reinhard Kluth einen exzellenten Kirchenmusiker, der es vermochte, ein substantielles, von tiefer Religiosität getragenes Gespür für die Liturgie in Musik umzusetzen. Er begleitete die Heilige Messe so, dass der sakrale Raum entstehen konnte und davon erfüllt war.

Sein Berufsleben verbrachte der gebürtige Rheinländer in Nordrhein-Westfalen, wo er seit 1978 als Kantor in verschiedenen Gemeinden in Mönchengladbach, Wermelskirchen und Düsseldorf tätig war.

Mit dem Eintritt in den Ruhestand 2013 siedelte sich Reinhard Kluth in Kilchberg an und engagierte sich im Team der Organist*innen von St. Petrus und St. Pankratius. 2015 bis 2016 leitete er den Kirchenchor in St. Pankratius. Er entwickelte eine Vorliebe für unsere Zeilhuber-Orgel in St. Pankratius, die er für die beste der Tübinger Orgeln hielt. Aus dieser Vorliebe entstand in den letzten Jahren mit wechselnden Solist*innen das Konzertprojekt „Musik in St. Pankratius“, bei dem Reinhard Kluth auch des Öfteren Uraufführungen zeitgenössischer Künstler*innen – auch eigene Kompositionen - zu Gehör brachte. Er wurde nicht müde, die Orgel – die Königin der Instrumente – bei vielen Orgelführungen besonders Kindern nahe zu bringen. Mit Leidenschaft war er als Lehrer tätig - er unterrichtete zahlreiche Schüler*innen an der Zeilhuber-Orgel. Neben den Konzerten gestaltete Reinhard Kluth auch dezidiert geistliche Musikprogramme in unserer Gemeinde, wie die jährlich stattfindende geistliche Adventsmusik oder die geistliche Abendmusik zur Passionszeit. Dabei war ihm die Liebe zu Musik stets ein unermüdlicher Ansporn – das Musizieren brachte ihm Freude und Lebensenergie, gerade in der letzten Zeit der Krankheit. Wir verlieren mit Reinhard Kluth einen überaus freundlichen, offenen und zugewandten Menschen, dem es ein Herzensanliegen war, andere für die Kirchenmusik zu begeistern. Er wird in unserer Gemeinde – als Mensch und als Musiker - sehr fehlen! Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.

 


 

Himmelfahrt ganz anders

 

 

Leider musste ja dieses Jahr die Öschprozession und das anschließende Gemeindefest im Pfarrgarten ausfallen. Trotzdem trösteten sich einige Gemeindemitglieder mit einem Gottesdienst im Pfarrgarten. Bei schönstem Wetter musizierten die Vögel und Vierklang um die Wette, die Gemeinde konnte die Lieder zumindest mitsummen. Nach den strengen Wochen der häuslichen Abgeschiedenheit war es für alle eine Wohltat unter einem strahlendblauen Himmel (ohne Kondensstreifen) Gottesdienst zu feiern. Wir freuen uns schon auf den einen oder anderen Gottesdienst im Pfarrgarten während der Sommerzeit.

Osterkerze 2020

Die Osterkerze, die dieses Jahr auch wieder von Karla Bareth gestaltet wurde, wird in der Osterwoche täglich brennen. Gerne können Sie hier Ihr Osterlicht entzünden und mit nach Hause nehmen. Unsere evangelische Schwestergemeinde in Kilchberg hat wie immer die gleiche Osterkerze bekommen.

Palmsonntag zuhause

Zwei Bühler Familien haben das Palmsonntagsgeschehen zuhause nachgespielt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist zur Nachahmung empfohlen!

Die Ergebnisse der Kirchengemeinderatswahl vom 22.03.2020

Herzlichen Glückwunsch allen gewählten Kirchengemeinderät*innen, eine gute Hand und Gottes Geleit für die kommenden Aufgaben in St. Pankratius!

Rätschen in der Karwoche

Narrenmesse 2020

Am Fasnetssonntag 23.02.2020 feierte St. Pankratius traditionellerweise die Narrenmesse mit Narrenzunft und närrischer Begleitmusik. Wie man sieht war die Stimmung - auch nach dem Gottesdienst - noch prächtig!

Abschied aus dem Kirchengemeinderat

Ein zweiter Höhepunkt des Ehrenamtsfestes von St. Pankratius war die Verabschiedung der beiden langjährigen Kirchengemeinderäte Renate Fundel und Michael Schneider, die beide leider nicht wieder für den neuen Kirchengemeinderat kandidieren. Renate Fundel kam 2005 in das Vertretungsgremium der Kirchengemeinde St. Pankratius, da die Wahl aus Mangel an Kandidat*innen verschoben werden musste. 2007 wurde sie dann als erste Frau und erste Kilchbergerin in das Amt der 2. Vorsitzenden des KGR von St. Pankratius gewählt. Dieses Amt hatte sie bis 2015 inne.

Michael Schneider kam 1981 in den KGR von St. Pankratius. Von 1986 bis 2007 und dann wieder seit 2015 hatte er das Amt des 2. Vorsitzenden – mittlerweile heißt es „gewählte*r Vorsitzende*r“ - inne.

Für beide gilt, dass ihr Engagement für die Gemeinde und ihr damit verbundenes Glaubenszeugnis herausragend waren. Durch ihr von Zuwendung und Verbundenheit geprägtes Handeln haben Sie mit dazu beigetragen, dass die St. Pankratius-Gemeinde für viele Menschen in Bühl und Kilchberg spirituelle Heimat wurde oder blieb. Beide wurden von Diakon Bernward Hecke und dem leitenden Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Dominik Weiss mit großer Dankbarkeit verabschiedet. Als Ausdruck dieser Dankbarkeit hat die St. Pankratius-Gemeinde Renate Fundel und Michael Schneider die Martinus-Ehrennadel der Diözese verliehen.

„Der Wein ist geschaffen, damit er den Menschen fröhlich machen soll“ (Jesus Sirach 31, Vers 32).

Geistliche Weinprobe als Auftaktveranstaltung zum „Treff nach 8“

Es ist hinlänglich bekannt, dass der Wein eines der ältesten Kulturgetränke der Menschheit ist. Auch in der Bibel wird er oft erwähnt und spielt in der Abendmahlsfeier der christlichen Kirchen eine zentrale Rolle. Deshalb war es naheliegend, die Neuauflage des „Treff nach 8“ – ein ökumenisches Angebot unserer beiden Schwestergemeinden St. Pankratius Bühl/Kilchberg und der Martinsgemeinde Kilchberg/Bühl – mit einer geistlichen Weinprobe aus der Taufe zu heben.

Rundfunkpfarrer Thomas Steiger war geradezu prädestiniert, diese Aufgabe mit hoher Sachkenntnis und einer sympathischen Neigung zum (Wein-)Genuss zu erfüllen. Daher kredenzte der ehemalige Gemeindepfarrer von St. Pankratius den rund 20 Zuhörer*innen zu Beginn gleich einen Schaumwein aus der Esslinger Sektkellerei. Ein gelungener Start für viele weitere Begegnungen im „Treff nach 8“!

Im Verlauf des Abends durften die Gäste noch einige Weine probieren. Die kulinarische Reise nahm ihren Anfang mit den Rieslingen, der Traubensorte, die in Deutschland am meisten angebaut wird. Vertreten waren hier die Anbaugebiete Mosel („Herrenberg“), gefolgt von der Wachau („Stettner Pfaffenberg“) und einem Grauburgunder aus der Südsteiermark („Karsabathi“). Die Rotweine folgten auf dem Fuß: ein Lagrein (= seltene Traube) aus Südtirol („Gries“) bis hin zu einem Süßwein aus dem südfranzösischen Banyuls („Celliers des Templiers“). Überraschender Abschluss und Höhepunkt: ein Cuveé (Mischung aus verschiedenen Traubensorten – in diesem Fall: Lemberger, Cabernet Sauvignon und Merlot) mit dem Namen „Nikodemus“ aus dem Remstal. Steiger wusste viel über Weinlagen und Weinbau, Traubensorten und Kelterung zu berichten, sodass man zusätzlich zum kulinarischen Genuss noch viel lernen konnte. Jeder Wein hatte zudem im Namen oder der Lage einen religiösen Bezug, wie z.B. der „Stettner Pfaffenberg“. Er berichtete auch, dass es ihm Freude mache, alle Weine auf seinen Reisen direkt beim Erzeuger – oft ganz kleine Weingüter – zu kaufen, um so Land und Leute kennen zu lernen. Diese Freude konnte er mit allen Gästen teilen, die so dem „Geist“ des Weines auf die Spur kamen und gemäß der Überschrift einen Abend in fröhlicher Runde verbrachten.

72-Stunden-Aktion der KjG St. Pankratius 2019

Ein Labyrinth entsteht