Himmelfahrt ganz anders

 

 

Leider musste ja dieses Jahr die Öschprozession und das anschließende Gemeindefest im Pfarrgarten ausfallen. Trotzdem trösteten sich einige Gemeindemitglieder mit einem Gottesdienst im Pfarrgarten. Bei schönstem Wetter musizierten die Vögel und Vierklang um die Wette, die Gemeinde konnte die Lieder zumindest mitsummen. Nach den strengen Wochen der häuslichen Abgeschiedenheit war es für alle eine Wohltat unter einem strahlendblauen Himmel (ohne Kondensstreifen) Gottesdienst zu feiern. Wir freuen uns schon auf den einen oder anderen Gottesdienst im Pfarrgarten während der Sommerzeit.

Osterkerze 2020

Die Osterkerze, die dieses Jahr auch wieder von Karla Bareth gestaltet wurde, wird in der Osterwoche täglich brennen. Gerne können Sie hier Ihr Osterlicht entzünden und mit nach Hause nehmen. Unsere evangelische Schwestergemeinde in Kilchberg hat wie immer die gleiche Osterkerze bekommen.

Palmsonntag zuhause

Zwei Bühler Familien haben das Palmsonntagsgeschehen zuhause nachgespielt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist zur Nachahmung empfohlen!

Die Ergebnisse der Kirchengemeinderatswahl vom 22.03.2020

Herzlichen Glückwunsch allen gewählten Kirchengemeinderät*innen, eine gute Hand und Gottes Geleit für die kommenden Aufgaben in St. Pankratius!

Rätschen in der Karwoche

Narrenmesse 2020

Am Fasnetssonntag 23.02.2020 feierte St. Pankratius traditionellerweise die Narrenmesse mit Narrenzunft und närrischer Begleitmusik. Wie man sieht war die Stimmung - auch nach dem Gottesdienst - noch prächtig!

Abschied aus dem Kirchengemeinderat

Ein zweiter Höhepunkt des Ehrenamtsfestes von St. Pankratius war die Verabschiedung der beiden langjährigen Kirchengemeinderäte Renate Fundel und Michael Schneider, die beide leider nicht wieder für den neuen Kirchengemeinderat kandidieren. Renate Fundel kam 2005 in das Vertretungsgremium der Kirchengemeinde St. Pankratius, da die Wahl aus Mangel an Kandidat*innen verschoben werden musste. 2007 wurde sie dann als erste Frau und erste Kilchbergerin in das Amt der 2. Vorsitzenden des KGR von St. Pankratius gewählt. Dieses Amt hatte sie bis 2015 inne.

Michael Schneider kam 1981 in den KGR von St. Pankratius. Von 1986 bis 2007 und dann wieder seit 2015 hatte er das Amt des 2. Vorsitzenden – mittlerweile heißt es „gewählte*r Vorsitzende*r“ - inne.

Für beide gilt, dass ihr Engagement für die Gemeinde und ihr damit verbundenes Glaubenszeugnis herausragend waren. Durch ihr von Zuwendung und Verbundenheit geprägtes Handeln haben Sie mit dazu beigetragen, dass die St. Pankratius-Gemeinde für viele Menschen in Bühl und Kilchberg spirituelle Heimat wurde oder blieb. Beide wurden von Diakon Bernward Hecke und dem leitenden Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Dominik Weiss mit großer Dankbarkeit verabschiedet. Als Ausdruck dieser Dankbarkeit hat die St. Pankratius-Gemeinde Renate Fundel und Michael Schneider die Martinus-Ehrennadel der Diözese verliehen.

„Der Wein ist geschaffen, damit er den Menschen fröhlich machen soll“ (Jesus Sirach 31, Vers 32).

Geistliche Weinprobe als Auftaktveranstaltung zum „Treff nach 8“

Es ist hinlänglich bekannt, dass der Wein eines der ältesten Kulturgetränke der Menschheit ist. Auch in der Bibel wird er oft erwähnt und spielt in der Abendmahlsfeier der christlichen Kirchen eine zentrale Rolle. Deshalb war es naheliegend, die Neuauflage des „Treff nach 8“ – ein ökumenisches Angebot unserer beiden Schwestergemeinden St. Pankratius Bühl/Kilchberg und der Martinsgemeinde Kilchberg/Bühl – mit einer geistlichen Weinprobe aus der Taufe zu heben.

Rundfunkpfarrer Thomas Steiger war geradezu prädestiniert, diese Aufgabe mit hoher Sachkenntnis und einer sympathischen Neigung zum (Wein-)Genuss zu erfüllen. Daher kredenzte der ehemalige Gemeindepfarrer von St. Pankratius den rund 20 Zuhörer*innen zu Beginn gleich einen Schaumwein aus der Esslinger Sektkellerei. Ein gelungener Start für viele weitere Begegnungen im „Treff nach 8“!

Im Verlauf des Abends durften die Gäste noch einige Weine probieren. Die kulinarische Reise nahm ihren Anfang mit den Rieslingen, der Traubensorte, die in Deutschland am meisten angebaut wird. Vertreten waren hier die Anbaugebiete Mosel („Herrenberg“), gefolgt von der Wachau („Stettner Pfaffenberg“) und einem Grauburgunder aus der Südsteiermark („Karsabathi“). Die Rotweine folgten auf dem Fuß: ein Lagrein (= seltene Traube) aus Südtirol („Gries“) bis hin zu einem Süßwein aus dem südfranzösischen Banyuls („Celliers des Templiers“). Überraschender Abschluss und Höhepunkt: ein Cuveé (Mischung aus verschiedenen Traubensorten – in diesem Fall: Lemberger, Cabernet Sauvignon und Merlot) mit dem Namen „Nikodemus“ aus dem Remstal. Steiger wusste viel über Weinlagen und Weinbau, Traubensorten und Kelterung zu berichten, sodass man zusätzlich zum kulinarischen Genuss noch viel lernen konnte. Jeder Wein hatte zudem im Namen oder der Lage einen religiösen Bezug, wie z.B. der „Stettner Pfaffenberg“. Er berichtete auch, dass es ihm Freude mache, alle Weine auf seinen Reisen direkt beim Erzeuger – oft ganz kleine Weingüter – zu kaufen, um so Land und Leute kennen zu lernen. Diese Freude konnte er mit allen Gästen teilen, die so dem „Geist“ des Weines auf die Spur kamen und gemäß der Überschrift einen Abend in fröhlicher Runde verbrachten.

72-Stunden-Aktion der KjG St. Pankratius 2019

Ein Labyrinth entsteht