Weinbergsegnung

Am Samstag, 15. Mai 2021, hätten wir in diesem Jahr das Hirschauer St.-Urbans-Fest gefeiert. Leider ist dies auch in diesem Jahr unter den Pandemiebedingungen nicht möglich. Gerne möchten wir aber den Gottesdienst der Weinbergsegnung miteinander begehen und feiern. Wir beginnen die Weinbergsegnung um 17.00 Uhr – direkt unterhalb der Weinberge am Kreuz (beim Wasserreservoir).Bitte beachten Sie für den Gottesdienst im Freien, dass eine verpflichtende Teilnehmererfassung vorgeschrieben ist, eine Maskenpflicht während des Gottesdienstes besteht und ein Abstand von 1,5m eingehalten werden muss. Herzliche Einladung!

 

Einladung zum Maria 2.0-Gottesdienst

Wir laden Sie herzlich ein zum Gottesdienst mit Agapefeier am Sonntag, den 16.5.2021, um 9.30 Uhr, bei gutem Wetter vor der Kirche. Maria 2.0 steht für Wandel in der Katholischen Kirche. Wir stehen ein für Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit! Bitte tragen Sie weiße Kleidung und bunte Schals.

 

Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Beerdigungen

Zur Umsetzung der sogenannten "Bundesnotbremse" bei entsprechender Inzidenzlage gilt leider: In Stadt- / Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, können maximal 30 Personen an Bestattungen teilnehmen. Dies ist ganz besonders schmerzlich für all jene, die nicht in angemessener Weise von einem geliebten Menschen Abschied nehmen können. Diesen Menschen gilt unser ganzes Mitgefühl. Gottesdineste anlässlich von Todesfällen sind davon nicht betroffen; für diese gelten die üblichen aktuellen Regelungen für alle Gottesdienste.

Möge Gott uns Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit und Kraft für diese schwierigen Zeiten schenken. In der großen Hoffnung, dass wir in nur wenigen Wochen das Schlimmste überstanden haben, grüße ich Sie herzlich! Bleiben Sie und alle Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, behütet!

Ihre Gabriele Lutz, Pastorale Ansprechperson

 

Erklärung der katholischen Gesamtkirchengemeinde Tübingen zur Segnung homosexueller Partnerschaften

Die Glaubenskongregation der katholischen Kirche in Rom hat mit ihrer Aussage vom 15. März 2021 den zahlreichen und prominenten Bestrebungen, Segnungen für homosexuelle Partnerschaften in der katholischen Kirche in Deutschland einzuführen, eine deutliche Absage erteilt.

Mit ihrer Argumentation unterstreicht sie "die kirchliche Lehre", laut der gleichgeschlechtliche Paare nicht dem Schöpfungswillen Gottes entsprächen und die Kirche somit keine Vollmacht habe, diese zu segnen.

Wir können diese ablehnende Haltung gegenüber der Segnung homosexueller Menschen in einer liebenden und treuen Beziehung nicht akzeptieren. Gleichgeschlechtliche Paare, nicht zuletzt in unseren Gemeinden, werden erneut zutiefst verletzt, wenn ihre Liebe als Sünde bezeichnet und somit pauschal diskreditiert wird.

Die katholische Gesamtkirchengemeinde und das hauptberufliche Stadtpastoralteam Tübingen distanzieren sich in aller Entschiedenheit von der Stellungnahme der Glaubenskongregation. Der Segen Gottes gilt allen Menschen, besonders jenen, die in Verantwortung, Liebe und Respekt das Ja miteinander wagen und dafür um Gottes Segen bitten. Entsprechend sind unsere Kirchengemeinden Orte, an denen jeder Mensch willkommen ist.

Wir sind empört darüber, dass die Verlautbarung der Glaubenskongregation den Segen Gottes als exklusives Instrument benutzt. Und wir sind es leid, "an der Basis" ständig Scherben zusammenkehren zu müssen, verursacht von denen, die "keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen", die sie den Menschen aufbürden (Mt 23, 4), und dann für sich beanspruchen, "die Kirche" zu sein.

Gott ist größer als unser Herz. Und Kirche ist größer als die Glaubenskongregation. Deshalb hören wir nicht auf, an diese Kirche zu glauben, die – qua definitione ("katholisch" von gr. "kata holon") – "alle" Menschen liebevoll im Blick hat.

Wir freuen uns, dass es viele Solidaritätsbekundungen für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt, die unter dem Hashtag #LoveIsNoSin in den sozialen Netzwerken zu lesen sind. Zusammen mit vielen Kirchengemeinden, pastoralen Mitarbeiter*innen und katholischen Verbänden setzen wir uns unbeirrt für eine offene, liebende und bunte Kirche ein – weltweit und vor Ort!

Auch in Zukunft werden wir gleichgeschlechtliche Paare segnen.

Tübingen, den 26. März 2021

Für Gesamtkirchengemeinderat und Pastoralteam der katholischen Kirche Tübingen:

Ulrich Skobowsky, Pfarrer
Manfred Pohl, Gewählter Vorsitzender des Gesamtkirchengemeinderats

 

Gottesdienste unter Pandemiebedingungen in St. Ägidius

Liebe Mitglieder unserer Ägidiusgemeinde,

auch wenn es wunderbar ist, dass wir als Kirchengemeinde trotz der andauernden Corona-Pandemie gemeinsam Gottesdienst feiern können, birgt dies nach wie vor Gefahren. So ist es unumgänglich, dass gottesdienstliche Feiern nur unter erheblichen Einschränkungen möglich sind, die dazu dienen, die Gesundheit aller Mitfeiernden zu schützen. Deshalb bitten wir auch alle, insbesondere die Risikogruppen, sorgfältig abzuwägen, ob sie an Gottesdiensten teilnehmen. Nach wie vor besteht keine Sonntagspflicht!

  • Bitte beachten Sie: Zur Zeit können die Gottesdienste in St. Ägidius nach telefonischer Voranmeldung besucht werden. Ordner werden sicherstellen, dass vor und in der Kirche der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Um das umsetzen zu können, steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Sind diese belegt, können keine weiteren Besucher mehr zugelassen werden. Wir bitten Sie für diesen Fall um Ihr Verständnis, dass dies strikt gehandhabt werden muss.
  • Die Erfassung der Kontaktdaten aller Besucher (Name sowie Anschrift oder Telefonnummer) ist verpflichtend. Diesbezüglich verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.
  • Auf Grund der Vorgaben zum Sicherheitsabstand (mindestens 1,5 m Abstand nach allen Seiten) stehen in unserer Ägidiuskirche nur sehr wenige Sitzplätze zur Verfügung; diese sind markiert. Nur diese Sitzplätze dürfen genutzt werden. Familienmitglieder, die in häuslicher Gemeinschaft leben, können zu zweit an einem vormarkierten Platz sitzen. Ordnerinnen und Ordner werden den Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesuchern die Plätze zuweisen.
  • In unserer Kirche sind auch am Boden Markierungen mit dem notwendigen Sicherheitsabstand vorhanden. Bitte befolgen Sie diese Markierungsabstände, um beim Kommuniongang den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Bitte begehen Sie den Mittelgang tatsächlich nur mittig, damit genügend Abstand zu den Sitzenden besteht. Auch beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Nur der Haupteingang der Ägidiuskirche ist geöffnet.
  • Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, die Treppen des Haupteinganges zu steigen, mögen dies bitte bei der Anmeldung zum Gottesdienst angeben. Über den Seiteneingang wird dann eine Möglichkeit gefunden werden, Begegnungen und Zusammentreffen von Personen ohne Sicherheitsabstand zu verhindern.
  • Beim Eintritt erfolgt die Desinfektion der Hände – beim Hinausgehen ist dies ebenfalls möglich.
  • Die Plätze werden von vorne nach hinten eingenommen, d. h. der erste Besucher wird auf den Platz ganz nach vorne geführt usw.
  • Gemeindegesang (d. h. gemeinsamer Gesang aller Mitfeiernden) ist nicht möglich, da gemeinsames Singen einer größeren Gruppe von Personen ein besonderes Infektionsrisiko birgt.
  • Pro Gottesdienst werden zwei Personen den Ordnungsdienst übernehmen. Die Ordner achten auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und weisen den Gottesdienstbesuchern ihren jeweiligen Platz zu.
  • Momentan ist während des gesamten Besuchs des Gottesdienstes das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder Maske nach den Standards FFP2, KN95 oder N95) verpflichtend. Dies gilt auch für Gottesdienste im Freien!
  • Die kircheneigenen Gotteslob-Bücher sind – wie vorgeschrieben – aus Hygieneschutzgründen aus der St. Ägidiuskirche entfernt worden. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit.
  • Personen mit Krankheitssymptomen können verständlicherweise nicht an den Gottesdiensten teilnehmen.
  • Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.
  • Auf den Friedensgruß durch Reichung der Hände wird weiterhin verzichtet, ebenso bleiben die Weihwasserbecken weiterhin leer.
  • Bitte bleiben Sie nach Ende des Gottesdienstes auf Ihrem Platz sitzen. Die zuständigen Ordner koordinieren das Verlassen der Kirche von hinten nach vorne, d. h. derjenige, der dem Hauptausgang am nächsten sitzt, verlässt zuerst die Kirche.
  • Bitte verzichten Sie nach dem Verlassen der Kirche auf Gesprächskontakte.
  • Nach wie vor dürfen Sie sich gerne zum seelsorglichen Gespräch im Pfarramt (Tel. 07071/791374) melden.

(Erarbeitet nach der Bischöflichen Anordnung vom 30. April 2020 für die Feier der Liturgie nach der Lockerung der Beschränkungen.)

Hauskommunion

Das Feiern von Gottesdiensten ist derzeit nur mühsam möglich. Viele von Ihnen ziehen es mit guten Gründen vor, auf die Teilnahme zu verzichten. Wir begrüßen das und möchten Ihnen gleichzeitig ermöglichen, dennoch an der Kommunion teilzunehmen. Wenn Sie es wünschen, bringen Ihnen Gottesdienstteilnehmer ab sofort am Sonntag die Kommunion hygienisch verwahrt in einem Umschlag an die Haustüre. Der Umschlag enthält auch das Sonntagsevangelium und eine kleine Liturgie, die Ihnen den würdigen Kommunionempfang zu Hause ermöglicht. Wenn Sie die Kommunion wünschen, melden Sie sich gern im Pfarramt unter Tel. 791374.

 

Persönliches Gespräch in diesen Krisenzeiten

Benötigen Sie Unterstützung bei Botengängen, Einkäufen oder nur mal zum Reden? Gerne dürfen Sie sich im Pfarramt (Tel. 07071/791374) melden! Von Herzen wünschen wir Ihnen, dass Sie gesund und behütet bleiben!

 

Ergebnis der Kirchengemeinderatswahl vom 22. März 2020

Wahlberechtigte: 1.040
Wähler: 293 (28,2 %)

 

Gewählt wurden in der Reihenfolge der Stimmenzahl (in Klammern):

Eva Hartmayer  (252)
Jan Kindersberger  (249)
Theresia Schneider  (249)
Doris Lorenz  (241)
Stefan Dolibasic  (225)
Stefanie Wahle-Hohloch  (193)
Katharina Moser  (188)
Prof. Dr. Stefan Ihli  (155)
Beate Predel  (147)
Ingrid Nolte  (141)

 

Nachrückerinnen sind in der Reihenfolge der Stimmenzahl (in Klammern):

Gabriele Medam  (125)
Katharina Frank  (108)
Angelika Wünsche-Büchtemann  (103)