Ökumenische Marienvesper zum Advent

Am zweiten Adventssonntag, 5. Dezember 2021, um 17 Uhr, findet in Kooperation mit der rumänisch-orthodoxen Gemeinde und der evangelischen Gemeinde in der St. Ägidiuskirche eine ökumenische Marienvesper statt. Unter musikalischer Beteiligung des Chores der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, den Violinisten Cornelia Lörcher und Friedemann Breuninger sowie des "Chörle" werden das Magnifikat (Lk 1,46-55) von Martin Luther und daneben Sätze aus dem Madonnenfragment von Friedrich Hölderlin vorgetragen und ins Gebet genommen. Herzliche Einladung!

 

Adventstisch für die Tübinger Tafel

An den Adventssonntagen stellen wir in der Kirche wieder einen Adventstisch für die "Tübinger Tafel" auf. Die Tübinger Tafel bittet um Lebensmittelspenden für Bedürftige. Erbeten werden vor allem haltbare Lebensmittel, also beispielsweise Nudeln, Mehl, Zucker, Konserven, Schokolade, Reis, Cornflakes, Tüten­suppen, Kaffee, Tee oder auch Backzutaten für Weihnachtsgebäck. Herzlich danken wir Ihnen für Ihre Spende und Unterstützung!

 

Werkstatt Glaube & Vernunft

Zum Thema "Schöpfungsglaube und die Enstehung der Welt – Glück, Heil und die Vollendung des Menschen" wird am Donnerstag, 2. Dezember, 20.00 Uhr, der im Oktober entfallene Vortrag von Frau Prof.in Dr. Dorothea Sattler (Münster) über "Grundkoordinaten der Schöpfungstheologie" nachgeholt. Die Veranstaltung wird voraussichtlich digital stattfinden. Bitte entnehmen Sie der Homepage der Katholischen Gesamtkirchengemeinde den Zugangsslink zum Vortrag.

Weitere Termine sind:

  • Dienstag, 14. Dezember 2021: Die Erschaffung des Menschen – Zum christlichen Menschenbild
  • Dienstag, 25. Januar 2022: Schöpfung und die Entstehung des Leids – Zur Theodizee
  • Dienstag, 22. Februar 2022: Schöpfung und Heilsgeschichte – Zur Vollendung der Welt

Veranstaltungsort: Gemeindehaus St. Johannes, Bachgasse 5, Tübingen. Beginn: 20.00 Uhr. Es gilt die 3G- Regelung.

 

Impfen hilft allen!

Ein Aufruf der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde Hirschau

Liebe Hirschauerinnen und Hirschauer,

wir alle freuen uns, dass jetzt im Sommer die Corona-Zahlen niedrig sind und wir wieder mehr Normalität im Alltag haben: Die Kinder gehen regelmäßig in den Kindergarten und in die Schule, im Arbeitsalltag gibt es wieder mehr echte Begegnungen, Besuche im Krankenhaus und im Pflegeheim sind einfacher geworden, Sitzungen und Gruppentreffen finden in Präsenz statt, alle Altersgruppen können wieder zusammen Musik machen und Sport treiben. Und auch Freiräume für besondere Erlebnisse sind wieder da: für Feste und Feiern in der Nachbarschaft, in der Familie, im Verein und in der Kirchengemeinde, für festliche Gottesdienste, Kulturveranstaltungen, Ausflüge und Reisen. Dafür sind wir alle dankbar – und hoffen sehr, dass es im Herbst so bleiben wird.

Allerdings ist das Corona-Virus noch nicht besiegt. Um das zu schaffen, müssen wir weiter alle mithelfen. Und wir sind überzeugt: Ein wichtiger Faktor ist die Impfung. Alle, die bis jetzt noch nicht geimpft sind, bitten wir deshalb herzlich:

Lassen Sie sich so bald wie möglich gegen das Corona-Virus impfen!

Egal, ob beim Hausarzt oder im Impfzentrum: Termine und Impfstoff gibt es inzwischen reichlich. Und auch die Erfahrung, dass die Impfung in aller Regel sehr gut vertragen wird. Falls Sie Hilfe brauchen bei der Terminvereinbarung oder beim Aufsuchen der Impfstelle, wenden Sie sich bitte an die Pfarrämter. Wir unterstützen Sie gerne!

Helfen Sie durch Ihre Impfung mit, dass wir auch im Herbst alle weiter so gut lernen, arbeiten, füreinander da sein und uns begegnen können. Zeigen Sie Solidarität mit Kindern und anderen Menschen, die aus medizinischen Gründen im Moment noch nicht geimpft werden können. Ermöglichen Sie den Kindern und Jugendlichen, die im letzten Jahr auf vieles verzichtet haben, ein möglichst unbeschwertes neues Schul- und Kindergartenjahr!

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die durch ihre Impfung dazu beitragen!

Ihre Doris Lorenz (Vorsitzende),
Gabriele Lutz (Pastoralreferentin)
und alle Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte der katholischen Kirchengemeinde St. Ägidius

Ihr Bernd Rilling (Vorsitzender),
Karoline Rittberger-Klas (Pfarrerin)
und alle Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte der evangelischen Kirchengemeinde Hirschau

 

Kontemplatives Gebet

Herzliche Einladung zum kontemplativen Gebet. Wir treffen uns regelmäßig alle 14 Tage montags um 20 Uhr im Gemeindehaus St. Urban. Nach einem kurzen Impuls zum Einstieg meditieren wir zweimal eine halbe Stunde.

Vor der Teilnahme bitte Kontakt mit Ursula Karima Mayer aufnehmen, Tel. 07071/791670 oder karima.mayer(at)t-online.de. Wir bitten um die Einhaltung der Corona-Regeln: mit Maske in den gelüfteten Raum kommen, wir sitzen auf Abstand, es gibt die Pflicht der Anwesenheits-Dokumentation.

 

Erklärung der katholischen Gesamtkirchengemeinde Tübingen zur Segnung homosexueller Partnerschaften

Die Glaubenskongregation der katholischen Kirche in Rom hat mit ihrer Aussage vom 15. März 2021 den zahlreichen und prominenten Bestrebungen, Segnungen für homosexuelle Partnerschaften in der katholischen Kirche in Deutschland einzuführen, eine deutliche Absage erteilt.

Mit ihrer Argumentation unterstreicht sie "die kirchliche Lehre", laut der gleichgeschlechtliche Paare nicht dem Schöpfungswillen Gottes entsprächen und die Kirche somit keine Vollmacht habe, diese zu segnen.

Wir können diese ablehnende Haltung gegenüber der Segnung homosexueller Menschen in einer liebenden und treuen Beziehung nicht akzeptieren. Gleichgeschlechtliche Paare, nicht zuletzt in unseren Gemeinden, werden erneut zutiefst verletzt, wenn ihre Liebe als Sünde bezeichnet und somit pauschal diskreditiert wird.

Die katholische Gesamtkirchengemeinde und das hauptberufliche Stadtpastoralteam Tübingen distanzieren sich in aller Entschiedenheit von der Stellungnahme der Glaubenskongregation. Der Segen Gottes gilt allen Menschen, besonders jenen, die in Verantwortung, Liebe und Respekt das Ja miteinander wagen und dafür um Gottes Segen bitten. Entsprechend sind unsere Kirchengemeinden Orte, an denen jeder Mensch willkommen ist.

Wir sind empört darüber, dass die Verlautbarung der Glaubenskongregation den Segen Gottes als exklusives Instrument benutzt. Und wir sind es leid, "an der Basis" ständig Scherben zusammenkehren zu müssen, verursacht von denen, die "keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen", die sie den Menschen aufbürden (Mt 23, 4), und dann für sich beanspruchen, "die Kirche" zu sein.

Gott ist größer als unser Herz. Und Kirche ist größer als die Glaubenskongregation. Deshalb hören wir nicht auf, an diese Kirche zu glauben, die – qua definitione ("katholisch" von gr. "kata holon") – "alle" Menschen liebevoll im Blick hat.

Wir freuen uns, dass es viele Solidaritätsbekundungen für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren gibt, die unter dem Hashtag #LoveIsNoSin in den sozialen Netzwerken zu lesen sind. Zusammen mit vielen Kirchengemeinden, pastoralen Mitarbeiter*innen und katholischen Verbänden setzen wir uns unbeirrt für eine offene, liebende und bunte Kirche ein – weltweit und vor Ort!

Auch in Zukunft werden wir gleichgeschlechtliche Paare segnen.

Tübingen, den 26. März 2021

Für Gesamtkirchengemeinderat und Pastoralteam der katholischen Kirche Tübingen:

Ulrich Skobowsky, Pfarrer
Manfred Pohl, Gewählter Vorsitzender des Gesamtkirchengemeinderats

 

Gottesdienste unter Pandemiebedingungen in St. Ägidius

Liebe Mitglieder unserer Ägidiusgemeinde,

auch wenn es wunderbar ist, dass wir als Kirchengemeinde trotz der andauernden Corona-Pandemie gemeinsam Gottesdienst feiern können, birgt dies nach wie vor Gefahren. So ist es unumgänglich, dass gottesdienstliche Feiern nur unter erheblichen Einschränkungen möglich sind, die dazu dienen, die Gesundheit aller Mitfeiernden zu schützen. Deshalb bitten wir auch alle, insbesondere die Risikogruppen, sorgfältig abzuwägen, ob sie an Gottesdiensten teilnehmen. Nach wie vor besteht keine Sonntagspflicht!

  • Bitte beachten Sie: Ordner werden sicherstellen, dass vor und in der Kirche der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Um das umsetzen zu können, steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Sind diese belegt, können keine weiteren Besucher mehr zugelassen werden. Wir bitten Sie für diesen Fall um Ihr Verständnis, dass dies strikt gehandhabt werden muss.
  • Die Erfassung der Kontaktdaten aller Besucher (Name sowie Anschrift oder Telefonnummer) ist verpflichtend. Diesbezüglich verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.
  • Auf Grund der Vorgaben zum Sicherheitsabstand (mindestens 1,5 m Abstand nach allen Seiten) stehen in unserer Ägidiuskirche nur sehr wenige Sitzplätze zur Verfügung; diese sind markiert. Nur diese Sitzplätze dürfen genutzt werden. Familienmitglieder, die in häuslicher Gemeinschaft leben, können zu zweit an einem vormarkierten Platz sitzen. Ordnerinnen und Ordner werden den Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesuchern die Plätze zuweisen.
  • In unserer Kirche sind auch am Boden Markierungen mit dem notwendigen Sicherheitsabstand vorhanden. Bitte befolgen Sie diese Markierungsabstände, um beim Kommuniongang den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Bitte begehen Sie den Mittelgang tatsächlich nur mittig, damit genügend Abstand zu den Sitzenden besteht. Auch beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Nur der Haupteingang der Ägidiuskirche ist geöffnet.
  • Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, die Treppen des Haupteinganges zu steigen, mögen dies bitte bei der Anmeldung zum Gottesdienst angeben. Über den Seiteneingang wird dann eine Möglichkeit gefunden werden, Begegnungen und Zusammentreffen von Personen ohne Sicherheitsabstand zu verhindern.
  • Beim Eintritt erfolgt die Desinfektion der Hände – beim Hinausgehen ist dies ebenfalls möglich.
  • Die Plätze werden von vorne nach hinten eingenommen, d. h. der erste Besucher wird auf den Platz ganz nach vorne geführt usw.
  • Gemeindegesang (d. h. gemeinsamer Gesang aller Mitfeiernden) ist nur mit Maske möglich, da gemeinsames Singen einer größeren Gruppe von Personen ein besonderes Infektionsrisiko birgt.
  • Pro Gottesdienst werden zwei Personen den Ordnungsdienst übernehmen. Die Ordner achten auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und weisen den Gottesdienstbesuchern ihren jeweiligen Platz zu.
  • Momentan ist während des gesamten Besuchs des Gottesdienstes das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder Maske nach den Standards FFP2, KN95 oder N95) verpflichtend. Dies gilt auch für Gottesdienste im Freien!
  • Die kircheneigenen Gotteslob-Bücher sind – wie vorgeschrieben – aus Hygieneschutzgründen aus der St. Ägidiuskirche entfernt worden. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit.
  • Personen mit Krankheitssymptomen können verständlicherweise nicht an den Gottesdiensten teilnehmen.
  • Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.
  • Auf den Friedensgruß durch Reichung der Hände wird weiterhin verzichtet, ebenso bleiben die Weihwasserbecken weiterhin leer.
  • Bitte bleiben Sie nach Ende des Gottesdienstes auf Ihrem Platz sitzen. Die zuständigen Ordner koordinieren das Verlassen der Kirche von hinten nach vorne, d. h. derjenige, der dem Hauptausgang am nächsten sitzt, verlässt zuerst die Kirche.
  • Bitte verzichten Sie nach dem Verlassen der Kirche auf Gesprächskontakte.
  • Nach wie vor dürfen Sie sich gerne zum seelsorglichen Gespräch im Pfarramt (Tel. 07071/791374) melden.

(Erarbeitet nach der Bischöflichen Anordnung vom 30. April 2020 für die Feier der Liturgie nach der Lockerung der Beschränkungen.)

Hauskommunion

Das Feiern von Gottesdiensten ist derzeit nur mühsam möglich. Viele von Ihnen ziehen es mit guten Gründen vor, auf die Teilnahme zu verzichten. Wir begrüßen das und möchten Ihnen gleichzeitig ermöglichen, dennoch an der Kommunion teilzunehmen. Wenn Sie es wünschen, bringen Ihnen Gottesdienstteilnehmer ab sofort am Sonntag die Kommunion hygienisch verwahrt in einem Umschlag an die Haustüre. Der Umschlag enthält auch das Sonntagsevangelium und eine kleine Liturgie, die Ihnen den würdigen Kommunionempfang zu Hause ermöglicht. Wenn Sie die Kommunion wünschen, melden Sie sich gern im Pfarramt unter Tel. 791374.

 

Persönliches Gespräch in diesen Krisenzeiten

Benötigen Sie Unterstützung bei Botengängen, Einkäufen oder nur mal zum Reden? Gerne dürfen Sie sich im Pfarramt (Tel. 07071/791374) melden! Von Herzen wünschen wir Ihnen, dass Sie gesund und behütet bleiben!