Ministrant*innen (kurz: Minis) üben den wichtigen liturgischen Dienst der Messdiener im Gottesdienst aus. Zusätzlich dazu sind die Minis ein fester Bestandteil der Jugendarbeit in den Gemeinden. So werden je nach Gemeinde vielfältige Angebote wie beispielsweise Mini-Treffs, Gruppenstunden, Ausflüge und religionspädagogische Einheiten angeboten. Dadurch werden bei den Minis Glaube, Gemeinschaft und Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche eng verbunden.
Mehr Informationen weiter unten.
Einblicke in einige Mini-Gruppen:
St. Petrus: https://www.instagram.com/minis_stpetrus
St. Johannes: https://www.instagram.com/minis_stjohannestuebingen
St. Michael: https://www.instagram.com/ministrantenst.michael
Wer Mini werden möchte, kann sich mittels der unten genannten Kontaktdaten bei den Leiter*innen der Mini-Arbeit in den jeweiligen Gemeinden melden.
Wir freuen uns auf euch!
St. Petrus: Eva Gauggel und Daniel Schnurr - oberminis.stpetrus(at)aol(dot)com
Pfarrbüro: pfarrbuero(at)sanktpetrus(dot)de / stpetrus.tuebingen(at)drs(dot)de
St. Paulus: Jonathan Hamednaka, Frau Wespel, KGR
Pfarrbüro: StPaulus.Tuebingen(at)drs(dot)de
St. Michael: Raffael Kurfeß
Pfarrbüro: pfarrbuero(at)st-michael-tuebingen(dot)de
St. Johannes: Sebastian Fischer
Pfarrbüro: stjohannes.Tuebingen(at)drs(dot)de
St. Pankratius Bühl:
Pfarrbüro: stpankratius.buehl(at)drs(dot)de
St. Ägidius Hirschau: Corinna Werz
Pfarrbüro: StAegidius.Hirschau(at)drs(dot)de
Worum geht es beim Ministrieren und „Mini-sein“?
Grundlagen der Ministrantenarbeit sind die drei Begriffe „Gemeinschaft, Liturgie und Persönlichkeit“ (aus „kurz und knapp“ – Ministrantenpastoral konkret in der Diözese Rottenburg-Stuttgart).
Die Gemeinschaft, die man als Ministrantengruppe in der Gemeinde bildet, ist einer der drei Eckpfeiler. In der Ministrantenarbeit soll jeder die Erfahrung machen können, wie es ist, einer Gruppe anzugehören, Verantwortung in einer solchen Gruppe zu übernehmen, sich selbst zu organisieren, Konflikte zu lösen. In dieser Gemeinschaft erlebt und gestaltet man Kirche mit.
Ein zweiter wichtiger Eckpfeiler ist die Liturgie, das bedeutet das konkrete Tun und praktische Hilfe im Gottesdienst, aber ebenso auch die Hinführung und Erschließung. In der Liturgie feiern wir die Gegenwart Gottes. Die Ministrant:innen bereichern diese Feier durch das Mitfeiern und den Dienst. Ziel einer guten Ministrantenarbeit ist daher, dass die Minis ihren Platz in der Liturgie kennen, verstehen und selbst gestalten können.
Der dritte Eckpfeiler ist nämlich jeder einzelne Mini als einzigartige Person, mit den je eigenen Fähigkeiten und Begabungen, aber auch mit den Schwächen und Fragen. Deshalb muss sich jede Ministrantenarbeit auch an diesen Einzelpersonen ausrichten. Sie soll dabei helfen, die eigene Berufung als Christ zu erkennen und die je eigenen Talente zu entdecken und richtig einzusetzen.
Ministrant:innen tun ihren liturgischen Dienst und pflegen ihr Gruppenleben mit vielen Aktivitäten von regelmäßigen Gruppenstunden bis hin zu Ausflügen und Freizeiten.
Was tut man denn als Mini im Gottesdienst?
Mini-Sein bedeutet Diener:in sein. Der Dienst, den Minis in der Gemeinde übernehmen, bedeutet: Sie stellen mit ihrem Dienst eine Haltung dar, die jede:r Christ:in im Herzen haben sollte. Nur wenn wir aufeinander schauen, gelingt das Zusammenleben in einer Gemeinde. Das gilt für alle und wir können darin einander Vorbild sein.
Im Liturgischen Dienst geh es um die praktische Hilfe im Gottesdienst. In der Liturgie feiern wir die Gegenwart Gottes. Die Minis bereichern diese Feier durch ihren Dienst, der ganz unterschiedlich sein kann.
An besonderen Festtagen oder bei Prozessionen trägt oftmals ein Mini ein Kreuz vorneweg. Das Kreuz erinnert uns an Jesu Tod und Auferstehung. Die Kerzen bzw. Leuchter, die am Altar brennen oder von den Minis getragen werden, machen deutlich: Jesus Christus ist das Licht für uns.
Weihrauch wird im Gottesdienst an besonderen Festtagen oder Anlässen verwendet. Er verleiht dem Gottesdienst einen festlichen Charakter. Er ist aber auch ein Symbol dafür, dass unser Beten und Singen zu Gott aufsteigen soll, wie es der Weihrauch tut.
Brot und Wein werden zum Altar gebracht. In diesen Gaben ist Christus nach der Wandlung unter uns gegenwärtig.
Dies sind ein paar Dienste, die die Ministrant:innen tun.