
Editorial:
Was befürchte ich, was hoffe ich, wenn der Prozess „Kirche der Zukunft“ Ende 2026 erste Ergebnisse zeigt? Die östliche Seite des Dekanats Rottenburg, Tübingen, Mössingen, Dusslingen und K’Furt, wird – sehr wahrscheinlich – zur großen neuen Kirchengemeinde zusammengelegt werden. Ich finde diese Größe beängstigend, so sehr ich die Notwendigkeit unter finanziellen und personellen Aspekten verstehe. Wie viel Verantwortung werden wir Ehrenamtlichen in den verbleibenden Kirchorten übernehmen müssen? Was wird konstant angeboten werden, wenn hauptamtliches Personal sich noch mehr aufteilen muss? Daneben machte ich die Erfahrung von sehr fröhlichen Treffen vieler Kirchengemeinderäte im Januar in Wurmlingen und Februar in Mössingen. Mit Interesse aneinander wurde nach Schwerpunkten der jew. ehrenamtlichen Arbeit gefragt; Wünsche geäußert, welche Schritte des Kennenlernens und miteinander Arbeitens als nächstes getan werden könnten. Es ist eine Erfahrung von neu gelebter Solidarität, ein Lernfeld für alle Beteiligten, das viel Engagement verlangt, aber eben auch viel Selbstwirksamkeit aufzeigen wird. Die ehrenamtliche Forderung nach Partizipation und Transparenz zählt immens. Das macht mir Mut.
Stefanie Wahle-Hohloch
Inkonsequent
Frag 100 Katholiken,
was das Wichtigste ist in der Kirche.
Sie werden antworten:
die Messe.
Frag 100 Katholiken,
was das Wichtigste ist in der Messe.
Sie werden antworten:
die Wandlung.
Sag 100 Katholiken,
dass das Wichtigste in der Kirche die Wandlung ist.
Sie werden empört sein:
„Nein, alles soll so bleiben, wie es ist!“
Lothar Zenetti
Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart macht sich auf den Weg und gestaltet Kirche neu
Im Frühjahr 2025 haben Bischof Dr. Krämer und der Diözesanrat – das oberste Leitungsgremium mit gewählten Vertreter:innen aus der ganzen Diözese – den Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ gestartet.
Anlass dafür sind zentrale Herausforderungen wie rückläufige Mitgliederzahlen (im Jahr 2040 bis zu 30% weniger), steigende Kosten, sinkende Finanzmittel (Rückgang der Kirchensteuerkraft bis 2040 von 35%) und weniger pastorales Per-sonal (2040 werden es 50% weniger Mitarbeitende sein). Zudem haben wir als Diözese gelernt, dass es neben den Kirchengemeinden auch vermehrt andere kirchliche Orte (Geistliche Zentren, Orte der Caritas, Klinikseelsorge …) und pastorale Orte (Kirche auf der Landesgartenschau, Festivalseelsorge, christliches Engagement im Quartier …) braucht, um der Vielfalt der Lebenswirklichkeit von Menschen gerecht zu werden. Zentrales Programm im Gesamtentwicklungsprozess ist die „Seelsorge in neuen Strukturen“.
Ziel dieses Programms ist es also, den sich veränderten pastoralen Anforderungen gerecht zu werden, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden und pastorales Personal und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Hierzu werden aus den aktuellen 1.020 Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bis zum Jahr 2030 50 bis 80 neue Kirchengemeinden gebildet. Da jede Kirchengemeinde eine Körperschaft öffentlichen Rechts ist, kann man sich vorstellen, dass allein die Reduzierung der Körperschaften von 1.020 auf noch maximal 80 eine große Verwaltungs- und Finanzentlastung darstellt.
Dennoch soll Kirche vor Ort lebendig bleiben und Gemeinschaft erfahrbar machen. Die aktuellen Kirchengemeinden bleiben also als Kirchorte wichtige Orte des kirchlichen Lebens. Auch in den größeren Kirchengemeinden haben Katholik:innen die Möglichkeit, vor Ort Verantwortung zu übernehmen. So gestalten das Gemeindeleben vor Ort die Ehrenamtlichen in Kirchortausschüssen, Kirchortteams oder Themenausschüssen. Die neuen Kirchengemeinden sollen also über Kirchortausschüsse und Themenausschüsse zusammenarbeiten. Die Ausschüsse sind dann im Kirchengemeinderat vertreten. Die neuen Kirchengemeinden verstehen sich ihrem Auftrag nach als Seelsorgeräume mit gemeindlichen und thematischen Kirchorten (i.e. Jugendorte, Wallfahrtsorte, karitative Einrichtungen, Klinikseelsorge etc.). So stellt sich die Diözese die neue Struktur praktisch vor.
Derzeit sind wir in der ersten Phase der Umsetzung mit der „Umschreibung der neuen Kirchengemeinden“. Zum Start gab es im Dekanat Rottenburg Ende Januar ein Treffen mit gewählten Vorsitzenden aus allen Seelsorgeeinheiten. Am Ende des Treffens zeichnete sich eine recht klare Skizze von zwei möglichen neuen Kirchengemeinden im Dekanat ab: Die Ostseite um die Städte Mössingen, Dusslingen, Kirchentellinsfurt und Tübingen sowie die Westseite um die Stadt Rottenburg mit den Gemeinden Hirrlingen, Neustetten, Starzach plus dem Ammertal. Alle KGRs sind nun angefragt dies zu beraten und bis zum 3. Mai einen Vorschlag zu beschließen mit wem man in Zukunft eine neue Kirchengemeinde sein möchte.
Diese Vorschläge werden dann zu einem diözesanweiten Vorschlag zusammengeführt. Nach ggfls weiteren Beratungen und Klärungen werden diese Ende November dem Diözesanrat zur Beratung vorgelegt. Auf dieser Grundlage entscheidet Bischof Dr. Krämer im Dezember 2026 die zukünftige Landkarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Januar 2027 beginnt dann die Phase der „Bildung der neuen Kirchengemeinden“, in der die beteiligten Kirchengemeinden gleichberechtigt und gemeinsam für ihre jeweilige neue Kirchengemeinde eine Gründungsvereinbarung erstellen und beschließen. Für diesen Umsetzungsschritt steht folgendes schon fest:
• Kirchengemeinden werden auf eine (fort-)bestehende Kirchengemeinde (Pfarrei und Körperschaft des öffentlichen Rechts) durch „Zulegung“ vereinigt
• Veränderung des bisherigen Namens der aufnehmenden Pfarrei und Kirchengemeinde ist möglich
• In einer gemeinsamen Gründungsvereinbarung werden seelsorgerliche Themen und Schwerpunkte sowie strukturelle Vereinbarungen und organisatorische Absprachen gemeinsam festgelegt
Nähere und immer aktuelle Informationen finde Sie auf: seelsorge-neue-strukturen.drs.de
Martin Hüttl, Dekanatsreferent
„Mach dich nicht abhängig von Steinen“
Expertengespräch: Mit welchen Reaktionen auf den Strukturwandel in der Diözese zu rechnen ist und wie Kirche noch die Kurve kriegen könnte
Die Fakten liegen auf dem Tisch. Sie sind schwer verdaulich. Nur drei Beispiele: Bis 2040 soll es 30 Prozent weniger Katholiken in unserer Diözese geben, die Einnahmen aus der Kirchensteuer sollen 35 Prozent niedriger sein und es steht nur die Hälfte des pastoralen Personals von heute zur Verfügung. Das gilt nicht nur für Priester, sondern etwa auch für Pastoral- und Gemeindereferenten (mehr Fakten auf Seiten 4-5). Deshalb steht unser Bistum wie die katholische Kirche in ganz Deutschland gezwungenermaßen vor der größten Strukturreform der jüngeren Geschichte.
Die Restrukturierung großer Organisationen gehört zu den Spezialgebieten von Klaus Schuler.Er leitet die Tübinger Unternehmensberatung Triple3Leader. Zu ihren Kernthemen zählt die Organisationsentwicklung (OE). OE befasst sich mit der Frage, wie sich Unternehmen, Vereine oder eben auch Kirchen wandeln müssen, um ihre Ziele zu erreichen, womit bei diesem Wandel zu rechnen ist und wie er am besten gestaltet werden kann. Auf Anfrage des Heiligs Blättle hat sich Schuler die angestrebten Strukturreformen unserer Diözese angeschaut und sie kommentiert. „Worauf man sich auf jeden Fall vorbereiten kann bei einem solchen Strukturwandel, sind die psychologischen Reaktionen ihrer Mitglieder“, sagt Schuler. Die Reaktionen erfolgen in der Regel nach dem SARA-Schema: 1. Schock, 2. Ärger/Wut (englisch: anger), 3. Widerstand (englisch: resistance), 4. Akzeptanz. „Es gibt in OE-Projekten immer Menschen, die den Wandel sehr schnell akzeptieren und die neuen Möglichkeiten gleich ausprobieren. Man muss aber auch damit rechnen, dass andere von den Veränderungen zunächst geschockt sind.“ Sie hätten das Gefühl: Man nimmt mir etwas weg. „Im Zustand der Schockstarre über den erlebten Verlust sind Menschen nicht handlungsfähig, ich kann nicht konstruktiv mit ihnen arbeiten, sondern muss zunächst ihre Trauer ernst nehmen und aushalten.“
In einer zweiten Phase äußern Menschen Wut oder Ärger. „Dann ist schon Energie da. Ein erster Dialog wird möglich.“ Voraussetzung: „Wir dürfen den Ärger nicht kontern nach dem Motto: Das alte Gemeindehaus war doch sowieso nicht mehr schön.“ In einer dritten Phase kann aus Ärger Widerstand werden. Da gibt es laut Schuler manchmal Drohungen wie: „Mir nimmst du nichts weg!“ Aber es werden auch Argumente für die eigene Position gebracht. „Auf diese Argumente gilt es einzugehen, sie anzuschauen und anzuerkennen. So kommt man ins Gespräch, kann von einer emotionalen auf eine mehr sachliche Ebene kommen und eigene Argumente anbringen.“ Im Idealfall folgt als vierte Phase die der Akzeptanz. Menschen sind bereit, auch unter den neuen Umständen mitzumachen. Sie lernen, damit umzugehen und integrieren sie in ihr Leben. Ohne Akzeptanz der neuen Struktur besteht die Gefahr, dass das betreffende Mitglied sich verabschiedet.
Um Menschen die Akzeptanz der neuen Struktur zu erleichtern, sind Schuler folgende Überlegungen wichtig: „Das eigentliche Problem in einem Strukturwandel sind Verlust-erlebnisse.“ Menschen würden mit Orten, die jetzt möglicherweise aufgegeben werden, wichtige Ereignisse in ihrem Leben verbinden. „Kirchliche Orte ermöglichen Begegnung und stiften Identität.“ Den Übergang auf neue Orte erleichtern könne es, wenn Menschen ihre Geschichten von den alten Orten erzählen könnten: Was habe ich hier erlebt? Sie sollten das Gefühl bekommen: Das, was ich hier erlebt habe, ist nicht verloren, das kann mir keiner mehr nehmen. „Es geht darum, einen würdevollen Abschied zu ermöglichen, vielleicht auch mit einer religiösen Zeremonie.“
Gleichzeitig empfiehlt Schuler, die neuen Orte vorsichtig einzuführen und einen langsamen Übergang zu ermöglichen. Es brauche Rituale, die Begegnung unterstützen, manchmal auch einfach das Frühstück nach dem Gottesdienst. „Einzelne Veranstaltungen an den neuen Orten, bei denen neue Beziehungen geknüpft werden, können helfen, positive Erlebnisse mit den neuen Orten zu verknüpfen. Und es hilft zu trennen zwischen dem, was ortsgebunden ist und dem, was beziehungsgebunden ist.“ Eine wichtige Botschaft sei: „Macht euch nicht abhängig von Steinen!“
Ganz wesentlich für das Gelingen des Strukturwandels hält Schuler, „ein positives Zukunftsbild“ zu entwickeln. Was kann an den neuen Orten stattfinden, was sich noch entwickeln? „Hoffnung hilft, über Schmerzen hinweg zu kommen.“
Ludwig-Michael Cremer
Strukturwandel vor Ort
Wenn in St. Pankratius aus Abstrakt plötzlich Alltag wird
Der Begriff „Strukturwandel“ klingt für viele nach strategischen Plänen, die irgendwo in der Zukunft liegen. Man denkt an etwas Abstraktes, das räumlich und zeitlich weit weg scheint. Doch unsere Gemeinde St. Pankratius in Tübingen-Bühl/Kilchberg zeigt: Der Wandel ist längst keine Theorie mehr. Er schafft bereits heute Fakten, die unser Gemeindeleben grundlegend verändern. Der Moment, in dem die Uhren anders gingen, war Anfang 2025, da wurde in Bühl und Kilchberg schlagartig klar, was Strukturwandel in der Realität bedeutet: Aufgrund der personellen Situation wurde der Gemeinde mitgeteilt, dass sie künftig nur noch eine einzige Eucharistiefeier pro Monat „bekommen“ wird. Kurz darauf folgte der nächste Einschnitt: Bei der Kirchengemeinderatswahl fanden wir keine neuen Kandidaten. Nur der bestehende Rat hatte sich bereit erklärt weiter zu machen. Das war zu wenig, weshalb wir entschieden, keine Wahl durchzuführen. Doch statt zu resignieren, luden wir zu einer Gemeindeversammlung ein. Unser „Wunder vom Palmsonntag“! Die Anzahl der „Neuen“ verdoppelte die Größe des bisherigen Rates, und wir konnten ein Vertretungsgremium – für einen Zeitraum von einem Jahr – quasi als Kirchengemeinderat „auf Probe“ bilden. Es war der Startschuss für eine Phase, in der Mut und neue Ideen die Lücken füllten, die der personelle Rückzug der Kirche hinterlassen hatte.
Kirche für die Kleinsten: Kreativität statt Tradition.
Wie lässt sich Gemeinschaft gestalten, wenn die gewohnten Strukturen wegbrechen? Eine Antwort darauf gibt die neu gegründete Gruppe für Kindergottesdienste. Eine Gruppe engagierter Mütter hat sich zusammengefunden, um Kindergottesdienste für Kinder bis zur Erstkommunion zu organisieren. „Mit Kreativität, Glauben und Herz schaffen wir einen Ort, an dem Kirche für die Jüngsten erfahrbar bleibt und Familien spüren, dass Kirche auch in veränderten Zeiten lebendig sein kann“.
Jugend neu gedacht: Der offene Treff und die 24-Stunden-Challenge
Auch bei den Ministranten und der KJG (Katholische Junge Gemeinde) ist Vieles neu. Das Problem war offensichtlich: Wenn die sonntäglichen Gottesdienste wegfallen, verlieren die Jugendlichen ihren natürlichen Treffpunkt. Neue Angebote waren gefragt. Die Oberminis, die KJG-Leitung und Pastoralreferentin Gabi Lutz entwickelten gemeinsam den „Offenen Treff“. Hier muss sich niemand anmelden. Stattdessen gibt es wöchentlich Angebote wie Quizabende, Backaktionen oder Dartturniere. Das Konzept schlug ein: Nach einem Jahr ist die Gruppe so gefestigt, dass sie nun zu „Größerem“ bereit ist. Vom 28. bis zum 29. März 2026 plant die Jugend eine 24-Stunden-Challenge rund um die St. Pankratius-Kirche – ein ganzes Wochenende voller Lachen, Spielen Singen und Beten.
Mehr als ein Ersatz: Wort-Gottes-Feiern
Große Veränderungen haben unsere Gemeinde drastisch aus der „Wohlfühlzone“ geworfen: vom Weggang unseres hauptamtlichen Ansprechpartners Bernward Hecke über den altersbedingten Rückzug vieler Ehrenamtlicher bis zum Entfall der wöchentlichen Eucharistiefeiern am Sonntag. Bei den Gottesdiensten war nichts mehr wie gewohnt. Doch aus dieser Krise erwuchs Neues: Vier Gemeindemitglieder absolvierten die Ausbildung zur Wortgottesfeierleitung, unterstützt von unserer Pastoralreferentin Gabi Lutz. Die Wort-Gottes-Feiern sprechen neue Menschen an und lassen uns erfahren: Kirche lebt, wenn Menschen sich einbringen. Auch zu anderen Uhrzeiten und Wochentagen. Und auch ökumenisch.
Und neu ist auch „Eigentlich“
Der Strukturwandel mag zwar ein schmerzhafter Prozess sein, er hat jedoch auch den Blick für die evangelischen Nachbarn geschärft, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Es entstand ein ökumenisches Gottesdienst-Team das nun einen ökumenischen Gottesdienst im Monat gestaltet. Ein Mitglied dieses Teams schreibt hierzu:
„Eigentlich“
Eigentlich ist es mal wieder ein Versuch, die Zusammenarbeit der katholischen und evangelischen Christenleute in unserer Region Bühl und Kilchberg mehr zu aktivieren. Also so ein Re-Start über das bis jetzt schon stattfindende hinaus. Eigentlich ist das dringend notwendig angesichts der schwindenden Zahlen bei den eigenen Gottesdiensten und der zunehmenden Anzahl von Mitmenschen, die den Kirchen den Rücken kehren.
Eigentlich dachten sich einige im neu gefundenen ökumenischen Gottesdienst-Team, eigentlich kommen wahrscheinlich nicht so viele Besucherinnen und Besucher zu den 1x im Monat stattfindenden Angeboten, abwechselnd mal in Bühl und mal in Kilchberg. Eigentlich erstaunlich – wir haben nicht mit so viel Resonanz, Mitarbeit, Dankbarkeit und Freude gerechnet.
Eigentlich toll – wie der bunte Kreis von Ehren- und Hauptamtlichen gleichzeitig einen bunten Strauß von ansprechenden Gottesdienst-Themen darstellt, und das zu jeder Jahreszeit.
Eigentlich ist es spannend, wie sich das weiter entwickeln kann und dadurch neue Kontakte und Beziehungen unter Menschen in Bühl und Kilchberg entstehen.
„Eigentlich“ ist ein Wort, das ‚tatsächlich‘, ‚in Wirklichkeit‘ oder auch ‚ursprünglich‘ bedeutet.
Und somit machen wir eigentlich froh und offen ökumenisch weiter, um mit allen in unseren beiden Orten Gutes, Schönes, Wertvolles, Verbindendes und Ermutigendes zu teilen.
Strukturwandel als Chance zur Gestaltung
Strukturwandel ist kein Schicksal, dem wir passiv ausgeliefert sind. Er ist eine Aufforderung, uns zu fragen: Was wollen wir, was können wir und was macht uns Freude? Sicherlich schmerzt der Verlust gewohnter Formate, doch die neu entstandenen Angebote in St. Pankratius beweisen, dass Kirche dort lebendig bleibt, wo Menschen sich engagieren, Verantwortung übernehmen und einander tragen. Gemeinsam gestalten wir unsere Zukunft, Schritt für Schritt, mit Vertrauen und Herz.
Eva Faiß, Kilchberg