Wir sind für Sie da!

Liebe Mitchristen, wir erleben gerade viele Einschränkungen und ungeahnte Herausforderungen. Das ist für uns alle schwierig. Als Pastoralteam sind wir zusammen mit den Pfarramtssekretärinnen für Sie da! Sie erreichen uns zu den üblichen Bürozeiten per Telefon, E-Mail oder Post. Unsere Kontaktdaten finden hier. Bitte haben Sie auch den Mut, Ihr Anliegen auf den  Anrufbeantworter zu sprechen.
Herzliche Grüße und alle guten Wünsche Ihr Tübinger Pastoralteam

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Ostergruß 2020

Während diese Zeilen entstehen, ist das Kontaktverbot mit mehr als zwei Menschen in Kraft. Gleichzeitig scheint die Natur uns entschädigen zu wollen. Eine wahre Blütenpracht in vollem Sonnenlicht. So sieht man im Freien viele Zweiergrüppchen, die für eine Weile dem Homeoffice oder der familiären Enge entfliehen wollen. „Wie die Emmausjünger“ könnte einem in den Sinn kommen. Tatsächlich verbindet uns in diesen Tagen viel mit Kleopas und seinem Freund. Ratlosigkeit, wie es weitergehen soll; der Schock, dass unser gewohntes Leben von heute auf morgen nicht mehr möglich ist; die Angst, selbst Opfer der Pandemie zu werden. Die Erfahrungen, die wir in dieser Krise machen, sind so einschneidend, wie wir sie zuvor nicht für möglich gehalten hätten. Dass wir als Christinnen und Christen nicht zusammenkommen können, um das größte unserer Glaubensfeste zu feiern, ist schier unerträglich. Es ist so schmerzlich, weil es so widersprüchlich ist. Gerade in einer so belastenden Zeit können wir nicht zusammen beten und feiern. Umso wichtiger ist es, dennoch zu wissen, dass wir miteinander verbunden sind durch das Licht der Osternacht. Wie sich dieses Licht in der Kirche verteilt, so erleben wir im Moment viele hoffnungsvolle Zeichen der Solidarität. Gemeinsames Singen und Beten, Aktionen zur Unterstützung von Bedürftigen; nachbarschaftliches Umeinander-Kümmern. Das ist beeindruckend und es zeigt, welche Kraft und Phantasie Mitmenschlichkeit entwickeln kann. In diesen kleinen Hoffnungszeichen könnte es uns so ergehen wie den Emmausjüngern, als sie sagten „brannte uns nicht das Herz“. Weil uns zwar das Fest, die feierliche Liturgie genommen ist, aber wir einzelne Strahlen dieses Festes neu entdecken können. Als Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Gesamtkirchengemeinde Tübingen wünschen wir Ihnen, dass diese Strahlen bei Ihnen ankommen. Wir denken besonders an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den medizinischen und pflegerischen Berufen; an die, die trotz Kontaktverbot mit vielen Menschen zu tun haben müssen in den Supermärkten, den Verkehrsbetrieben und anderen Orten; an Menschen mit wenig Kontakten nach außen, um die es jetzt noch einsamer geworden ist; an diejenigen, die um ihre Arbeit fürchten; an die Familien, die die Zwangspause in Schule, Arbeit, Verein und Freundeskreis bewältigen müssen; an die Erkrankten und diejenigen, die um ihre Gesundheit fürchten. Mögen ihnen und uns allen die Strahlen des „Lumen Christi“ ins Herz scheinen, bis wir erleben werden, wie das Ertragen dieser Situation und das solidarische Handeln die Auswirkungen der Corona-Pandemie begrenzen konnten. Wir grüßen Sie und wünschen Ihnen allen den österlichen Segen Gottes, der seinen Sohn nicht im Tod lässt und uns beisteht durch den Heiligen Geist. Angela Beck, Paul Arockiam Dass, Beschi Durai, Bernward Hecke, Martin Hüttl, Katharina Lohmüller, Gabriele Lutz, Hermann Merkle,
Christian Moussavou, Dominik Weiß

Palmsonntagsgottesdienst

Zur Vorbereitung des Palmsonntags (gerne schon am Samstag!)
• Ihr könnt Euch selbst kleine Palmbuschen machen. Eine Anleitung findet Ihr weiter unten.
• Legt evtl. eure Playmobilfiguren/Legofiguren, Bauklötze/Legosteine, einen Esel und evtl. Puppenkleider zum Nachspielen/Mitspielen der Bibelgeschichte bereit. Aus den Legosteinen könnt ihr evtl. schon ein Stadttor bauen und ein oder mehrere Häuser
• Stellt euch eine Kerze und Streichhölzer bereit
Jetzt kann es losgehen:

Unsere Feier:
Stellt eine Kerze in eure Mitte und zündet sie an.
Beginnt mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Singt gemeinsam ein Lied:
Manchmal feiern wir mitten am Tag – Gotteslob Nr. 472
Wir feiern heut ein Fest
Wo zwei oder drei
Eingeladen zum Fest des Glaubens – Gotteslob Nr. 852
Eigene Liedidee

Voller Hoffnung haben die Menschen auf Jesus gewartet. Voller Freude haben sie Palmzweige genommen und ihm zugerufen: Hosanna in der Höhe!! Mit Verehrung und Respekt haben sie Kleider genommen und auf die Straße gelegt, damit Jesus nicht über Staub und Schmutz reiten muss. Auch wir wollen jetzt Jesus voller Freude und Hoffnung begrüßen und unsere Palmzweige segnen:

Gott, heute ist Palmsonntag. An diesem Tag ist Jesus auf einer Eselin nach Jerusalem gekommen. Er wurde wie ein König gefeiert. Gemeinsam standen die Menschen am Weg und jubelten. Sie hatten Zweige in den Händen - auch wir haben unsere Palmzweige. Wir freuen uns, dass er bei uns ist, dass wir ihn feiern dürfen, wie es die Menschen in Jerusalem getan haben. Darum bitten wir dich: Guter Gott,
+ Segne diese Palmzweige, die auch Zeichen des Lebens, der Hoffnung und der Freude sind.
+ Segne auch alle, die diese Zweige in Händen halten.
+ Segne alle, mit denen wir verbunden sind und die wir gerade nicht treffen können.
Darum bitten wir dich
Im Namen des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. (Kreuzzeichen machen)

Jetzt könnt Ihr die Frohe Botschaft von Jesus lesen/vorlesen und evtl. mitspielen: Wer mitspielen will baut nun Orte für die Geschichte auf:
• legt den kleinen Palmbuschen bereit
• baut ein Haus für Betanien auf und stellt einen Esel und einen Feigenbauer dazu – Betanien liegt nahe bei Jerusalem
• baut ein Stadttor von Jerusalem und evtl. mehrere Häuser in Jerusalem
• Stellt Jesus mit ein paar Jüngern kurz vor das Stadttor von Jerusalem
• in Jerusalem und auf dem Weg nach Jerusalem warten viele Menschen
• evtl. noch Puppenkleider bereitlegen

Geschichte:Der Esel Aaron erzählt vom Einzug in Jerusalem
Ich bin der Esel Aaron. (Esel in die Hand nehmen)Ich war ein jungernEsel und wohnte bei einem Feigenbauer in Betanien. Ich half ihm bei seiner täglichen Arbeit. Eines Tages erlebte ich etwas ganz Besonderes. Es kamen zwei unbekannte Männer. (Jünger zum Feigenbauer laufen lassen)
Mein Feigenbauer fragte: „Was wollt ihr?“ Die beiden sagten: „Jesus braucht einen Esel.“ Ich war erschrocken. Was wollten die von mir? Mein Bauer überließ mich den beiden Männern und wünschte ihnen sogar einen guten Weg. Ich konnte es nicht fassen! Hatte er mich jetzt verschenkt oder verkauft? Ich wollte mich schon stur stellen. Aber am Gesicht meines Bauern sah ich, dass er froh war, dass sie mich holten. Ich hörte, wie er Verse aus seinem frommen Buch aufsagte: „Jerusalem, juble! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Esel.“ Da schlug mein Herz kräftig. In dem frommen Buch stand etwas von mir! Ein König sollte auf mir reiten. Ich wurde ganz aufgeregt und hielt meinen Kopf gleich etwas höher. Als wir losliefen riefen beide Männer: „Bald bringen wir deinen Esel zurück.“ (Jünger und Esel laufen zu Jesus zurück)
An der Hauptstraße warteten viele Menschen. Alle drängten sich um einen, der Jesus genannt wurde. Jesus erzählte gerade, dass Gott alle Menschen sehr lieb hat. Viele Menschen wanderten in diesen Tagen nach Jerusalem zum Passahfest, bei dem sie sich an den Auszug aus Ägypten erinnern. Da setzte sich Jesus ganz sanft auf mich. (Jesus auf Esel setzen)„Moment mal“, dachte ich, „ein König sollte doch auf mir reiten! Vielleicht war Jesus müde und ruhte sich auf mir aus, bis der König kommt?“ Immer mehr Menschen gingen mit uns. Sie freuten sich und jubelten Jesus zu. Viele zogen ihre Mäntel aus und legten sie vor uns auf die Straße, wie sie es normal nur für Könige tun. (evtl. Puppenkleider auf den Weg legen) Ich lief darüber wie auf einem weichen Teppich. Andere schnitten Zweige von den Palmen, jubelten uns zu und schmückten damit die Straße. (Palmzweig auf den Weg legen) Meine Tritte waren kaum zu hören. Langsam begriff ich: Für diese Menschen war Jesus ein König, ein Friedenskönig. Ich durfte einen Friedenskönig nach Jerusalem bringen. Es war ein festlicher Zug. Alle riefen und sangen: Hosianna. Lobt Gott! Als wir durch das Stadttor kamen (Jesus auf dem Esel und seine Jünger nach Jerusalem hinter das Stadttor stellen)jubelten uns auch in Jerusalem alle Menschen zu. Aber nein, nicht alle jubelten. Da waren einige Menschen, die starrten böse zu Jesus und zu mir. Sie steckten ihre Köpfe zusammen. Die hatten bestimmt nichts Gutes im Sinn. Doch schon waren wir an diesen Menschen vorbei und ich sah nur noch fröhliche Menschen. Abends wurde ich von zwei Männern wieder nach Hause gebracht. (Esel und zwei Freunde bringen mich nach Betanien zurück) Im Stall angekommen schlief ich schnell ein und träumte von diesem wunderschönen Tag!

Das Lied: „Jesus zieht in Jerusalem ein“ passt gut an dieser Stelle.
Anschließend beten wir das Vater unser, das wir von Jesus kennen (gerne auch mit Gesten): Vater unser im Himmel…
Als Abschluss bittet Gott um seinen Segen:
Gott halte uns in seinen Händen und trage uns.
Gott halte uns an der Hand und begleite uns.
Gott halte seine Hände über uns und segne uns.
So segne und behüte uns der wie Vater und Mutter liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Singt zum Abschluss ein Lied z.B.
Gott gab uns Atem – Gotteslob Nr. 468
Bewahre uns Gott – Gotteslob Nr. 453
Segne uns mit der Weite des Himmels
Und hier gibt es noch für alle, die gerne ausmalen ein Bild zum Anmalen: > Bitte hier klicken 

Anleitung für einen kleinen Palmbuschen:
Ihr braucht:
Grüne Zweige (z.B. Buchs, Lorbeer, …) // Geschenkband // Ein (Plasti)kei // Schaschlikstab aus Holz oder ein anderer schmaler Holzstab // Etwas Kleber // Blumendraht oder eine feste Schnur

Und so geht es: Zuerst braucht ihr das Ei. Das könnt Ihr gerne verzieren/anmalen. // Anschließend wird das Ei auf den Holzstab gesteckt und festgeklebt (mit Heißkleber hält das prima, geht aber auch so). Dann macht Ihr mit den grünen Zweigen einen schönen Strauß, evtl. mit einem blühenden Zweig, bindet ihn mit der Schnur und dem Draht fest zusammen, steckt in die Mitte das Ei. Unten kommt das Geschenkband mit einer schönen Schleife. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch kleine Bändchen in die Zweige knoten. Wenn ihr wollt fotografiert euren Palmbuschen oder eure nachgebaute Bibelstelle und schickt sie an: Angela.Beck(at)drs.de Ich freue mich, wenn ich von euch höre! Ich wünsche allen einen schönen Palmsonntag!
Angela Beck, Gemeindereferentin

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Gemeinsam beten und Gottesdienst feiern – aber wie?

Die Glocken brauchen keinen Kirchenraum und keinen Konzertsaal. Sie erklingen open air. Ihr Schall breitet sich aus über Häuser und Gärten, Felder und Wälder. Sie erinnern uns an Zeit und Stunde, Feier und Fest, Gemeinschaft und Gottesdienst und laden dazu ein, sich im Alltag heilsam unterbrechen zu lassen, für einen Moment innezuhalten und sich auf Gott zu besinnen. In der momentanen Krisenzeit wird uns die Bedeutung der Glocken besonders bewusst: 
Mit ihrem weithin hörbaren Klang können sie uns, die wir zurzeit in unseren Häusern eingeschlossen sind, zu einer Gemeinschaft verbinden. Sie laden über Hausmauern hinweg zum gemeinsamen Beten ein und sprechen jedem, der es hören will, Trost von Gott zu: Ich bin mit euch! Ich stärke euch in eurem Leben! Ich begleite euch, wohin euch euer Weg auch führt! 
Wenn in Zeiten der Corona-Krise alle Gottesdienste abgesagt werden müssen, werden wir die Glocken weiterhin zu den gewohnten Gottesdienstzeiten erklingen lassen. Am Ostermorgen werden sie von allen Kirchentürmen Tübingens und den umliegenden Ortschaften läuten und die frohe Botschaft der Auferstehung Christi verbreiten (S. Artikel: Gemeinsame ökumenische Zeichen.) 
Wir freuen uns, wenn Sie den Glocken lauschen und sich in den nächsten Wochen im Gebet miteinander verbinden.

Gebet:
Gott, ich bin nicht allein. Du bist da. Du verbindest uns untereinander.
Wir kommen zu dir mit allem, was uns bewegt.
Stärke die Kranken.
Tröste die Ängstlichen.
Sei nahe den Einsamen.
Schenke Hoffnung allen Menschen und der ganzen Erde. Amen.
Vaterunser, in das wir all unsere Sorgen und Ängste hineinnehmen.
Es segne uns und segne alle, die jetzt helfen, in Krankenhäusern, Heimen und in den Geschäften, der gute und treue Gott, der Vater – Sohn – und Heiliger Geist. Amen.
(Gebet s. Hoffnungszeit – Impulse in Zeiten der Coronakrise auf drs.de) Katharina Lohmüller, Pastoralreferentin

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Eine Osterfeier zu Hause – auch für Familien

Material: Osterkerze, ein Fladenbrot oder eine Brotscheibe, evtl. kleine Kerzen und bunte Wachsstreifen
Alle Lieder finden Sie auch auf www.youtube.com
Kreuzzeichen: Beginnen wir diese kleine Osterfeier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen 
Gotteslob Nr. 796 Halleluja lasst uns singen
Ostererzählung: Die Entdeckung des leeren Grabes
Drei Frauen sind früh am Morgen unterwegs. Es sind Maria Magdalena, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus. Alle drei Frauen waren mit Jesus befreundet. Sie sind sehr traurig. Jesus ist tot. In ihren Herzen wohnt Schmerz. Sie sind hoffnungslos. Jesus mit dem sie befreundet waren. Jesus, der Licht in ihr Leben gebracht hat. Jesus, von dem sie sagten: Wenn du da bist, dann geht es uns gut, dann hat unser Leben einen Sinn. Dieser Jesus ist tot! Lassen wir für einen Moment die Köpfe hängen wie diese Frauen und spüren der Traurigkeit nach. Wohin gehen die Frauen? Sie gehen zum Grab. Sie wollen den toten Jesus beweinen. Sie wollen ihn mit wohlriechendem Öl salben, so wie jeder Tote damals gesalbt wurde. Als sie in den Garten treten, wo Jesus begraben wurde, ist es, als ob ihnen ein Stein vom Herzen fällt, etwas ganz Schweres fällt von ihnen. Sie wissen noch nicht warum oder weshalb. Auf jeden Fall atmen sie auf. Atmen wir tief ein und heben den Blick. Spüren wir der Erleichterung nach. Doch sie verstehen noch nicht, was geschehen ist. Was liegt in der Luft? Was ist los? Sie kommen zum Grab. Der schwere Stein ist weggerollt.
Helles Licht scheint aus der Grabeskammer. Ein Bote, ein Engel steht vor ihnen. Die Frauen erschrecken. Der Engel fragt: Wen sucht ihr? Die Frauen antworten: Den toten Jesus. Der Engel erwidert: Was sucht ihr einen, der lebt, bei den Toten? Jesus ist nicht hier: Jesus ist auferstanden, freut euch, Jesus lebt!  Die Frauen merken, es hat sich etwas verändert. Sie spüren Licht und Wärme in ihren Herzen. Ein heller Strahl der Freude breitet sich aus.

Entzünden wir die Osterkerze und stellen sie in unsere Mitte
Langsam begreifen die Frauen, dass Jesus lebt. Sie beginnen Gott zu danken. Sie erzählen die freudige Botschaft, dass Jesus lebt all ihren Freunden weiter. Sie werden fröhlich und begeistert jubeln sie: Jesus lebt – er hat den Tod besiegt – Halleluja.
Gotteslob Nr.326 Wir wollen alle fröhlich sein oder Gotteslob Nr. 797 Christus ist erstanden

Die Bedeutung der Osterkerze: 
Die Osterkerze ist ein sehr altes Zeichen für die Auferstehung Jesu. Ein kleines Kerzenlicht erleuchtet den Raum und vertreibt die Finsternis. Ein Licht erinnert uns, dass Jesus lebt, dass er den Tod besiegt hat! Durch seine Auferstehung kommt Licht und Wärme in unser Leben. Und auch wir können mit unserem Leben Licht und Wärme in das Leben anderer Menschen bringen. Daran will uns die Osterkerze erinnern. Evtl. an dieser Stelle eigene Osterkerzen mit Wachsstreifen verzieren. 

Gotteslob Nr. 483 – Halleluja – Ihr seid das Volk
Fürbitten: 
• Guter Gott, Jesus lebt. Er ist auferstanden. Im Leben der Jünger wurde es wieder hell. Lass es auch in unserem Leben hell sein. Alle: Wir bitten dich, erhöre uns. 
• Guter Gott, Jesus lebt. Er ist auferstanden. Lass uns sehen, wenn uns andere Menschen brauchen und wir für sie zum Licht werden können. Alle: Wir bitten dich, erhöre uns. 
• Guter Gott, Jesus lebt. Er ist auferstanden. Wir bitten dich für alle Trauernden. Lass sie an deine Auferstehung glauben und darauf vertrauen, dass alle Verstorbenen bei dir geborgen sind. Alle: Wir
bitten dich, erhöre uns.
• Evtl. eigene Fürbitten anschließen

Vater unser (evtl. mit Gesten): Gemeinsam beten wir das Gebet, das wir von Jesus kennen: Vater unser im Himmel …..
Gotteslob Nr. 470,1 Wenn das Brot das wir teilen oder Gotteslob Nr. 474,1 Wenn wir das Leben teilen
Brot teilen: Jesus hat seinen Freunden gesagt, teilt immer wieder miteinander Brot. Das wollen wir nun auch miteinander tun. Jede/r bekommt ein Stück Brot und dann essen wir gemeinsam und denken dabei an Jesus der uns im Brot ganz nahekommen will. 
Gotteslob Nr. 453 Bewahre uns Gott
Segen: Gott segne euch mit dem Osterlicht.
Das Osterlicht strahle in euer Herz hinein.
Das Osterlicht mache euer Leben auf euren Wegen hell.
Es gebe euch Mut, Kraft und Freude.
Gott segne euch mit dem Osterlicht:
Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. 
Amen.

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Gebet zum Angelusläuten (19.00 Uhr)

Gott, ich bin nicht allein.
Du bist da.
Du verbindest uns miteinander.
Wir kommen zu dir mit allem, was uns bewegt.
Stärke die Kranken.
Tröste die Ängstlichen.
Sei nahe den Einsamen.
Schenke Hoffnung allen Menschen und der ganzen Erde.
Amen.

Gemeinsame ökumenische Zeichen zu Ostern

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Tübingen möchten gemeinsam zeigen, dass wir Ostern feiern – mit Licht und Glocken!
Tübingen soll LEUCHTEN: In der Osternacht, am Samstag, 21 Uhr, stellen wir unsere Osterkerzen ins Fenster, in den Garten, vor die Haustür!
Tübingen soll KLINGEN: Am Ostermorgen, am Sonntag, 10 Uhr, läuten die Glocken aller Kirchen in Tübingen!

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Fastenkreuz

Wir dürfen keine Gottesdienste feiern und dennoch haben wir das Bedürfnis, mit unseren Sorgen uns der Nähe Gottes und seines Beistandes zu versichern. Deshalb bleiben die Kirchen auch zum Gebet geöffnet. In St. Petrus haben wir das Kreuz, das uns durch die Fastenzeit begleitet, in der Mitte aufgestellt. Hier können symbolisch Steine abgelegt oder Bitten aufgeschrieben werden. So bleiben wir untereinander verbunden und mit dem der gesagt hat: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“.

Onlineangebote der Diözese

www.drs.de

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